So erstellst du einen Newsletter für deinen Blog
von Lisa Kubatzki zuletzt aktualisiert am

So erstellst du einen Newsletter für deinen Blog

Vorteile, Tipps und Fakten über das E-Mail-Marketing für Blogger

Treue Leser und Leserinnen sammeln, eine Community aufbauen und das Engagement deiner Blogartikel steigern. Du denkst das geht nur, indem du erfolgreich auf Social Media bist? Weit gefehlt! Dann hast du noch nie über E-Mail Marketing für deinen Blog nachgedacht.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, einen Blog Newsletter zu kreieren!

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, dass sich ein Newsletter vor allem für Blogger lohnt. Selbst, wenn du noch keine Erfahrungen im E-Mail Marketing hast, solltest du darüber nachdenken, deinen Blog nicht nur Social Media und organischem Traffic zu überlassen, sondern auch E-Mail als Marketing Channel in Betracht ziehen.

Im folgenden Artikel werde ich dir sagen, warum Blog Newsletter eine gute Idee sind, was du beachten musst und vor allem, wie du Newsletter für deine Leser erstellst. Lies weiter und lass dich von unseren Tipps inspirieren.

Inhalt dieses Blogposts

Newsletter für deinen Blog: Nutze die Vorteile des E-Mail Marketings

Du bist noch nicht ganz überzeugt, ob dir ein Blog Newsletter wirklich etwas bringt? Lass mich dich vom Gegenteil überzeugen.

Hier sind einige der Gründe, warum du genau jetzt mit dem Newsletter Versand für deine Blog Artikel anfangen solltest & Arten, wie du mit Email Marketing Geld verdienen kannst.

Blogger mit seinem Laptop und Handy in einem Cafe

Zuverlässiger Traffic

Setzt du einen Newsletter für deinen Blog auf, so hast du baust du einen treuen Followerstamm auf, auf den du zählen kannst. Natürlich kannst du eine Community auch über deine Social Media Kanäle auf- und ausbauen, doch verhalten sich Kontakte und Follower, die du über beispielsweise ein Anmeldeformular für deinen Newsletter sammelst, meist anders. Und das zu deinem Vorteil.

Zunächst kannst du sicher sein, dass die Abonnenten, die du durch das E-Mail Marketing sammelst, Quality Leads sind. Denn um sich für deinen Newsletter anzumelden, müssen sie per Double Opt-In Verfahren bestätigen, dass sie deine E-Mails auch wirklich erhalten wollen.

Summa summarum kannst du davon ausgehen, dass diese Follower wirklich an dir, deinem Blog und deinen Inhalten interessiert sind und auch eher dazu bereit sind, zu Kunden zu konvertieren oder deine Produkte zu kaufen.

Leser deines Newsletters sind außerdem wiederkehrende Abonnenten. Vielleicht kennst du das Problem aus deinen Statistiken: Viele Leser klicken einmal auf deinen Blog, lesen einen Artikel, doch kommen nie wieder. Wenn du deine Blog Posts per E-Mail Marketing promotest, wird deine Zahl an Returning Visitors stetig wachsen.

Einen Blog Newsletter zu erstellen ist einfach

Gerade, weil du als Autor oder Autorin deines Blogs bereits Erfahrungen in der Erstellung von Inhalten und dem Schreiben von Texten hast, wird es kein Problem für dich darstellen, einen Newsletter zu entwerfen.

Solltest du dich jedoch trotzdem vorher belesen wollen, gibt es online zahlreicheTipps für E-Mail Marketing Anfänger, mit denen du in Nullkommanichts auf dem aktuellsten Stand bist.

Wenn du dich dazu entscheidest, ein Tool für die Newslettererstellung zu benutzen, dann sei dir sicher, dass einer der Services sein wird, dich so gut wie möglich zu beraten und dich in Schnelle vom Blogger zum E-Mail Marketer zu machen.

Content Promotion: Gib deinen Inhalten eine Plattform

Interior Bloggerin am Laptop

Du kennst es sicher. Du veröffentlichst einen neuen Post und niemand sieht ihn sich an, niemand scheint zu engagen oder sich auch nur das leiseste Bisschen für den Inhalt zu interessieren. Mit einem Newsletter verpassen deine treusten Follower nie wieder einen Blogartikel und bleiben auf dem Laufenden.

Und du kannst sicher sein, dass deine Stunden des Schreibens, der Recherche und der kreativen Arbeit nicht umsonst waren.

Anders als zum Beispiel auf Facebook oder Instagram kannst du dich bei deinem Newsletter voll und ganz kreativ ausleben. Die Texte deiner E-Mails können ungefiltert und echt sein, also ganz so wie du, ohne dir über Algorithmen oder Shadowbanning Gedanken machen zu müssen.

Wie beim Bloggen an sich kommt es einfach nur auf dich und die Message an, die du senden möchtest. Der Fokus ist komplett auf deinem Content – was mehr könnte sich ein Blogger wünschen.

Und auch für deine Newsletter Abonnenten hat das einen bedeutenden Vorteil. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, wenn deine Blogartikel in dieser verkürzten Form mit ihnen geteilt werden, als wenn sie einem exklusiven Club angehören. Indem du deinen Blog Newsletter weiter personalisierst, kannst du dieses Gefühl noch verstärken.

Die Beziehung zu deinen Followern aufbauen, personalisieren und stärken

Das eben erwähnte Gefühl, Teil von etwas Besonderem und Exklusivem zu sein, kreierst du durch etwas, was man Segmentierung nennt. Das heißt eigentlich nichts weiter, als dass du die Liste deiner Abonnenten in verschiedene Zielgruppen aufteilst.

So kannst du verschiedene E-Mails an unterschiedliche Gruppen versenden. Wenn du zum Beispiel ein Event in einer bestimmten Stadt hostest, dann kannst du deine Newsletter nur an die Leute versenden, die aus dieser Stadt stammen.

Mit der Hilfe von Newsletter Services ist es außerdem ganz leicht, deine E-Mails an die Abonnenten persönlich zu richten. Sprich, sie mit ihrem Vornamen zu adressieren, beispielsweise. Wenn du die Texte deines Newsletters schreibst, dann gibt es ein Platzhalter-Feld, welches den Namen deines Empfängers ganz einfach einsetzt, vorausgesetzt, dass du diese Informationen vorher über dein Anmelde-Formular gesammelt hast.

Außerdem kannst du automatisierte Nachrichten erstellen, wie Geburtstagsglückwünsche an deine Newsletter-Abonnenten.

Ein nettes Extra ist auch, dass du in Newslettern kostenfreie Downloads, wie ein E-Book oder einen Leitfaden anhängen kannst. Wer erhält nicht gerne ein Geschenk, nicht wahr?

Kurzum kannst du mit einem Blog Newsletter eine ganz besondere Verbindung zu deiner Zielgruppe aufbauen und deine Community stärken.

Es ist wenig Arbeit

Die Prozesse des E-Mail Marketing lassen sich weitestgehend automatisieren. Dank Autorespondern, Design-Vorlagen und Automation Workflows musst du dich um fast gar nichts mehr kümmern als um deine Texte.

Und diese Texte sind in der Regel sogar kürzer als beim Bloggen. Sie können eher als Teaser für deine Blogartikel verstanden werden.

Gleichzeitig kannst du allerdings auch kurzfristig Newsletter aufsetzen, wenn du dich zum Beispiel zu aktuellen Themen äußern willst oder dich einfach die Kreativität packt.

Newsletter von Blogs lassen sich außerdem ganz einfach auswerten. Mit dem richtigen Tool kannst du alle wichtigen Statistiken im Auge behalten und je nach ihnen agieren, und das ohne 3 oder 4 Services zusätzlich zu Rate zu ziehen.

Promote deine Produkte und Angebote

Auch, wenn das vielleicht nicht deine Hauptintention ist, sind Blog Newsletter vor allem für eines nützlich: Werbung.

Sei es für deine eigenen Produkte, für Merch, ein e-Book oder alles, was von dir produziert wurde, oder Werbung für (Affiliate-) Partner und Kollaborationen. Du wirst sehen, dass Unternehmen dir mehr Werbedeals anbieten, wenn sie wissen, dass du deine Leser und Leserinnen über einen Newsletter erreichst.

Durch das Vertrauen, welches sie über die E-Mails für dich aufgebaut haben und dank der Tatsache, dass es sich bei den meisten Lesern um Quality Leads handelst, werden Unternehmen dich mit Kusshand als Promoter ihrer Angebote und Produkte in Betracht ziehen.

Jedoch solltest du deine Newsletter mit Werbung nicht überfluten sondern Lesern einen Mehrwert bieten, denn sonst landet dein Newsletter wahrscheinlich ziemlich schnell im Papierkorb oder Spam-Ordner deiner Abonnenten.

Wie du es sicher von dir selbst kennst, kann zu viel Werbung die Bindung zu deinen Kunden beeinträchtigen. Der Fokus sollte stets auf dir und deinen Inhalten sein. Dass du ab und zu mit einer geschickt platzierten Werbeanzeige etwas dazu verdienen kannst, ist aber ein netter Bonus.

weibliche Bloggerin arbeitet an ihrem Laptop und Handy

Schritt für Schritt zum Blog Newsletter

Wenn du jetzt davon überzeugt bist, dass ein Newsletter für deinen Blog funktionieren kann, dann fragst du dich sicher, wo du anfangen sollst. Durchatmen und keine Panik. Hier ist ein kleiner Leitfaden, an den du dich halten kannst. In nur 10 Schritten kannst du deine erste E-Mail-Marketing Kampagne für deinen Blog Newsletter kreieren.

Bereit? Okay, let’s go!

  1. Überlege dir ein Konzept
    Jeder gute Newsletter beginnt mit einem Plan. Was willst du mit deinem Blog E-Mail Marketing erreichen?
    Definiere dir deine Ziele, wen du ansprechen möchtest und wie häufig du Newsletter an deine Abonnenten versenden willst.
    Hier zwei Beispiele:
    1. Beispiel
    Du willst erreichen, dass deine bestehenden und neuen Follower mehr auf deine Posts reagieren und jeder Blogartikel die gleiche Aufmerksamkeit bekommt.
    Mögliche Konsequenz: Du richtest ein automatisiertes Newsletter Update ein, das deine Follower bei jedem neuen Artikel benachrichtigt. Dies kann auch ein wöchentliches oder monatliches Update sein.
    2. Beispiel
    Du willst eine Community aufbauen, mit der du Premium Content teilen kannst und willst erreichen, dass sich dein Image als Blogger unter deiner Followerschaft verbessert.
    Auch hier würde sich ein eventuell ein monatlicher Newsletter eignen. Monatliche Updates über dich, deine Produkte, deinen Blog und was dich beschäftigt – mit einem persönlichen Touch eben.
    Zusätzlich eignen sich saisonale Newsletter zu besonderen Anlässen wie einem bevorstehenden Event oder Feiertag wie Weihnachen, Ostern oder dem Weltfrauentag.
  2. Wähle die richtige E-Mail Marketing Software
    Sobald du herausgefunden hast, was deine Ziele sind, kann es richtig losgehen. Doch keine Angst, du bist nicht auf dich allein gestellt. Wenn du gedacht hast, dass du ab jetzt jede E-Mail per Hand in deinem persönlichen E-Mail Postfach erstellen und verschicken musst, dann kann ich dich beruhigen.
    Um dir den Prozess zu erleichtern gibt es Newsletter Anbieter und Tools
    , die alle nötigen Funktionen haben, um die perfekte E-Mail Marketing Kampagne aufzustellen. Dabei ist es egal, ob du Anfänger oder bereits erfahren bist. Diese Tools erleichtern dir in jedem Fall den Alltag.
    Und das muss dich nicht viel kosten. Viele Newsletter Tools gibt es bereits kostenlos, so wie auch GetResponse.
    Das schwierigste ist, herauszufinden, welches die beste Option für dich ist. Überlege dir, was du brauchst und vergleiche die Funktionen verschiedener Anbieter. Die besten Tools kombinieren E-Mail Marketing Features mit anderen Marketing Channels wie Social Media.
    Vielleicht ist es für dich wichtig, einen Anbieter mit deutscher Nutzeroberfläche zu finden. Dann sollte darauf dein Fokus sein.
    Zu guter letzt, wähle deine Absender-Adresse. Sie sollte keine Sammeladresse sein und den Namen deines Blogs beinhalten. Hierbei kann es sich auch um eine E-Mail Adresse der Standard-Anbieter wie Gmail oder GMX handeln.
  3. Anmelde-Formular auf deiner Website
    Wie kommst du nun an deine Leser? Wenn du ein Tool verwendest und bereits einen Blog hast, dann ist das alles andere als schwer.
    Füge einfach ein Anmeldeformular zu deiner Website hinzu. Platziere es, wo immer du möchtest. Geeignete Plätze sind zum Beispiel in der Sidebar deines Blogs oder als Floating Banner am unteren Ende deiner Seite. Manche Blogger bevorzugen Pop-up Kästchen, die auftauchen, wenn ein Abonnent die Seite verlassen will.
    Du kannst deine Kontaktliste auch über Webinar-Anmeldungen oder sogenannte Lead Magnete erstellen. Indem du zum Beispiel eine herunterladbare Datei anbietest, für die sich Interessenten anmelden müssen.
    Mit unserem Editor in GetResponse kannst du Anmeldeformulare erstellen und sie per kopiertem HTML Code oder per Integration mit deinem Blog-Dienst einfügen, wo du willst. Wir verfügen über eine große Bibliothek an Vorlagen, die du hierfür nutzen kannst. Du kannst aber natürlich auch dein ganz eigenes Formular designen.
    Beispiel eines Anmelde-Formulars in GetResponse.

    Überlege dir gut, welche Informationen du von den Menschen brauchst, die dich abonnieren. Name und E-Mail Adresse sollten das Minimum sein, doch um deine zukünftigen E.Mails weiter zu personalisieren, könnten Daten wie Geburtstag, Wohnort oder auch Geschlecht wichtig sein.
    Füge einfach ein neues Feld im Editor hinzu, wenn du mehr Infos benötigst.
  4. Optional: Die Willkommens-E-Mail
    Sobald sich ein Abonnent für deinen Blog Newsletter registriert hat, ist es eine gute Idee, ihn oder sie mit einer Begrüßungs-E-Mail willkommen zu heißen.
    Dazu erstellst du einfach ein Template für Willkommensnachrichten im Tool deiner Wahl. Entscheide dich für einen universellen Text, in dem du deinem neuen Follower dankst oder stelle dich und deinen Blog noch einmal vor, soweit du findest, dass das Sinn ergibt.
    Viele Blogger schreiben auch ein paar Worte darüber, was ihre Leser in Zukunft in diesem Newsletter finden werden.
    Soweit die Software deiner Wahl über eine Automation Funktion verfügt, binde diese Willkommensmail in deinen Workflow ein. Entscheide, wann neue Abonnenten die Mail erhalten sollen und schon ist dieser Schritt getan. Um mehr musst du dich hier nicht kümmern.
  5. Regular Digest oder Individualisierte Newsletter?
    Wie bereits zuvor erwähnt, solltest du dir überlegen, ob es dir reicht, regelmäßige Updates (Regular Digests) zu versenden, die schlichtweg über neue Blogbeiträge auf deiner Seite informieren oder ob du deine Newsletter umfangreicher und individueller gestalten willst
    Für den ersten Fall, nutze RSS to E-Mail.
    Stelle einfach ein, wie oft und für welche URL du regelmäßige Updates an deine Follower versenden willst und wann deine Nachrichten bei deinen Lesern eintreffen sollen. Dies kann eine tägliche, wöchentliche oder monatliche E-Mail sein. Und schon bist du fertig.
    Simpler geht es doch nicht, oder?

    RSS to Email Einstellungen für einen Blog in GetResponse
    Für individuellere (und ja, aufwendigere) Newsletter, befolge die nächsten Schritte.
  6. Dein erster Newsletter: Thema / Betreff
    Die Betreffzeile ist das, was deinen Lesern als erstes ins Auge sticht, wenn sie deine E-Mail in ihrem Postfach vorfinden. Sie kann auch darüber entscheiden, ob der Leser deinen Newsletter öffnet oder nicht.
    Gestalte deinen Betreff knapp, aber aussagekräftig, sodass deine Leser und Leserinnen Lust bekommen, mehr zu erfahren.
    Überlege dir außerdem, ob dein Newsletter einem bestimmten Thema folgen soll, also z.B. einem Frühlingsthema oder Weihnachten. Dementsprechend kannst du deine Inhalte und auch den Betreff an dieses Thema anpassen.
  7. Dein erster Newsletter: Design / Layout
    Vor allem wenn du kein Marketing-Design-Profi bist, könnte dir dieser Punkt Kopfschmerzen behalten. Doch keine Sorge. Die meisten Newsletter-Editoren bieten dir Layout-Vorlagen für deine Newsletter an, an denen du dich nach Lust und Laune bedienen und die du ganz nach deinem Geschmack anpassen kannst.
    Gerade, wenn du längere Newsletter versenden willst, kann es außerdem sinnvoll sein, deinen Inhalten ein Inhaltsverzeichnis voranzustellen, damit deine Leser und Leserinnen wissen, was sie erwartet.
    Auswahl an Newsletter Vorlagen in GetResponse
  8. Dein erster Newsletter: Text, Bilder und mehr
    Nun zum wichtigsten Punkt deines Newsletters: dem Inhalt.
    Sicher hast du an diesem Punkt schon eine Idee davon, was du in deiner E-Mail schreiben möchtest und dir brennt es in den Fingern, endlich loszulegen.
    Es gibt einige Dinge zu beachten, wenn du einen Newsletter erstellst:
    Generell solltest du mit einer Begrüßung beginnen und das generelle Thema dieses Newsletters pitchen. Eine visuell ansprechende Header Section kann Sinn machen, einfach, damit deine Leser etwas zum Anschauen haben.
    Wenn es um Sprache und Slang geht, verändere nichts an dem, wie du auch auf deinem Blog schreibst. Das wirkt authentisch und natürlich.
    Das Verhältnis zwischen Texten und Bildern sollte ausgewogen sein. Videos oder Gifs lockern die herkömmlichen Inhalte auf und sind eine schöne Abwechslung für den Empfänger.
    Du kannst CTAs und Links selbstverständlich in deine Nachricht integrieren. Doch Vorsicht mit Links zu anderen Webseiten! Wenn deine E-Mail mit externen (oder internen) Links überladen ist, ist das ein schlechtes Signal für die meisten Email Provider. Und du könntest im Spamordner deiner Kontakte landen.
    Elemente im Email Editor von GetResponse
  9. Erstelle Autoresponder!
    Autoresponder sind nichts anderes als automatisierte Antworten oder Nachrichten, die du einmal aufsetzt und die dann zu dem von dir bestimmten Zeitpunkt oder unter bestimmten Voraussetzungen/Triggern versendet werden, ohne dass es weitere Arbeitsschritte deinerseits verlangt.
    Hast du eine Begrüßungs-E-Mail verschickt, hast du bereits einen Autoresponder gestaltet.
    Das Gleiche kannst du für Geburtstags-Glückwünsche tun, wenn du die nötigen Informationen deiner Kunden bzw. Follower zuvor gesammelt hast.
    Mit Automation Features wie dem von GetResponse kannst du auch Dankes- oder Jubiläums-E-Mails einrichten. Wenn einer deiner Leser beispielsweise seit einem Jahr deinen Blog Newsletter abonniert hat. Du musst einfach nur die Aktion “Warten” wählen und eingeben, nach wie vielen Tagen deine vorbereitete E-Mail versendet werden soll.
    GetResponse Automation Workflow Beispiel für eine 1-Jahres-Jubiläums-E-Mail für Blog-Abonnenten
    Autoresponder sind schnell erstellt und haben trotzdem einen großen Effekt im E-Mail Marketing. Du kannst sie nutzen, um die Beziehung zu deinen Lesern zu kräftigen und zu pflegen.
  10. Spam Check
    Wichtig ist, dass dein Newsletter auch wirklich bei deinen Blog-Abonnenten ankommen, und zwar in ihrem Postfach, nicht in ihrem Spamordner. Deshalb ist ein Spam Check, so wie GetResponse ihn anbietet, mehr als nützlich.
    Spam Check bei GetResponse E-Mails

Gute Blog Newsletter: Einige Beispiele

Schön und gut, das war die Theorie. Nun ist es an dir, diese Tipps in die Tat umzusetzen. Um dich weiter zu unterstützen und dein Inspiration anzuregen, hier ein paar Anregungen für wirklich gute Newsletter.

MitVergnügen

Mit Vergnügen Newsletter April 2022
Mit Vergnügen Newsletter April 2022

MitVergnügen sind mittlerweile in großen deutschen Städten die Anlaufstelle für Food-Spots, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten an einem sonnigen Samstag (oder auch an verregneten Wochentagen).

In ihrem monatlichen Newsletter informieren sie ihre Leser darüber, welche Neuigkeiten und Events es im Folgemonat in ihrer Stadt gibt (ein gutes Beispiel dafür, wann sich Segmentierung nach Wohnort lohnt, übrigens).

MitVergnügen veranstalten regelmäßig Community-Events, die sie über ihren Blog Newsletter bewerben. So schaffen sie es, dass die Leser und Leserinnen des Blogs sich als Teil etwas exklusiven Ganzen verstehen.

BerlinFoodStories

Der Newsletter von BerlinFoodStories ist ein gutes Beispiel für ein RSS-To-Email Modell. Über die Website kannst du dich für den Berlin Food Digest (wir lieben das Wortspiel!) anmelden und verpasst so keine Neuigkeiten in der Berliner Food Szene mehr.

Für den Blogger ist der Aufwand minimal. Denn alles, was er tun muss, bis auf seine Blogeinträge zu schreiben, ist den Regular Digest einzurichten. Und schon ist die Arbeit getan.

Anmelde-Fenster des BerlinFoodStories Newsletters
Anmelde-Fenster des BerlinFoodStories Newsletters

Notes of Berlin

Notes of Berlin von Joab Nist begann als Outlet Blog, in dem Joab seine Fotografie von witzigen, schönen oder fragwürdigen Notizen der Hauptstadt zur Schau stellte.

Dafür, dass ein Blog Newsletter im Zusammenspiel mit Social Media das Geheimrezept für Wachstum und Reichweite sind, ist Notes of Berlin das beste Beispiel.

Anmelde-Formular für den Newsletter von Notes of Berlin, das du als Pop-Up Auf der Website findest
Anmelde-Formular für den Newsletter von Notes of Berlin, das du als Pop-Up Auf der Website findest

Der E-Mails von Notes of Berlin stellen die Highlights der gesammelten Notizen regelmäßig zusammen und zaubern nicht nur Berlinern damit ein Schmunzeln auf die Lippen.

E-Mail Marketing für Blogs: Best Practices & Tipps

Die Grundlagen des E-Mail-Marketings für Blogs hast du verstanden, aber was sind die besonderen Hacks, die du nutzen kannst, um deinen Newsletter wirklich lesens- und sehenswert zu machen?

Hier sind unsere Geheimtipps und Best Practices:

Betreffzeilen

Mit der Betreffzeile steht und fällt die Entscheidung, ob ein Empfänger deine E-Mail wirklich öffnet und ansieht. Wie also machst du alles richtig bei der Wahl deiner Betreffzeilen? Hier sind ein paar Tipps:

  • Keine Irreführung! Vielleicht ist dir eine brilliante Zeile bereits eingefallen, aber wenn du den Inhalt deiner E-Mail ansiehst, passt sie nicht wirklich zum Thema und fungiert eher als Click Bait? Dann überdenke deinen Betreff. Irreführende Phrasen sind ein schlechtes Signal an deine Leser und Leserinnen aber auch an E-Mail Dienste.
  • Nutze Emojis! Emojis sind nicht nur ein Blickfang, sondern auch ein Signal, dass du mit den Trends der Zeit gehst. Natürlich kommt es auf deinen Blog und deine Brand an, ob Emojis für dich infrage kommen. Generell sind diese kleinen, visuellen Elemente aber im E-Mail Marketing ein beliebtes Tool, um im Posteingang deiner Kontakte herauszustechen.
  • Mache Lust auf mehr! Du kannst die begrenzte Charakteranzahl in deiner Betreffzeile zu deinen Gunsten nutzen. Dein Kontakt wird herausfinden wollen, was sich hinter dem angefangenen Satz verbirgt und was deine Intention war.
    Hier ein Beispiel für den Newsletter eines Reise-Blogs:
    “Nie sah ich so schöne Palmen wie in…”
  • Fragen! Fragen verlangen nach einer Antwort. Wenn dein Betreff eine Frage beinhaltet, wird der Leser die Antwort wissen wollen. Diese ist im Content deiner E-Mail zu finden und kann nur gesehen werden, wenn sie geöffnet wird.
  • Interessante Fakten!
    Schocke deine Newsletter Abonnenten mit einem lustigen oder verblüffenden Fakt. Wenn sie erfahren wollen, ob wirklich etwas Wahres daran ist, dann müssen sie wohl oder übel deinen Newsletter lesen. (Beachte aber, dass du den Hintergrund dieses Fakts relativ am Anfang der Nachricht aufklären solltest, um deinen Kontakt nicht in die Irre zu führen)
  • Wortspiele! Wortspiele oder auch Flachwitze lockern die Stimmung auf. Das verhält sich der Erfahrung nach genauso bei Newslettern. Wenn du einen Newsletter zu einem bestimmten Thema, wie einer Jahreszeit oder einem Feiertag, schreibst, dann versuch es mit einem Wortspiel. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
    Beispiel für einen Weihnachtsnewsletter: “Stille Nacht, heilige Nacht, doch auf unserem Blog geht es alles andere als still zu!”

Blog Newsletter Texte: Darauf kommt es an

Als das Kernstück deiner Newsletter sollten Texte etwa 60-70% deines Newsletters ausmachen. Dazu zählt auch der Text im Footer, der in der Regel Informationen über dich als Absender enthält, sozusagen das Impressum deiner E-Mails.
Die restlichen 30-40% können visuelle Elemente wie Bilder, Illustrationen oder Videos sein. Dieses Verhältnis ist wichtig und so etwas wie eine goldene Regel im E-Mail Marketing.

Die Texte an sich sollten zu deinem normalen Blog Content passen. Es können kürzere Formen deiner Artikel sein. Du solltest jedoch beachten, dass Textblöcke nicht zu groß angelegt werden. Newsletter Abonnenten haben gerne alles auf einen Blick, um einschätzen zu können, wie viel Lesezeit sie für deine Inhalte benötigen.

Obwohl Blog Newsletter nützlich sind, um deinen Content zu verbreiten, setzt sich kaum jemand mehr als 10 Minuten hin, um eine E-Mail zu lesen. Behalte das im Hinterkopf.

E-Mail Design

Wenn es um das Design geht, sollten Farben, Schriften, Layout und visuelle Elemente wie Logos, Footer etc. möglichst einheitlich sein und zu deiner Brand passen. Du kannst auch farbpsychologische Erkenntnisse nutzen, um deinen Newslettern das gewisse Etwas zu verleigen.

Bei GetResponse kannst du dank des Color Wizards einfach die URL deiner Website eingeben und das Tool zieht sich die Grundfarben deiner Webseite heraus, die du dann für deine Designs von Anmelde-Formularen und Landing Pages verwenden kannst.

Wichtig ist auch, dass dein Blog Newsletter mobile-responsive ist. Das heißt, dass die E-Mail sowohl auf dem Computer, wie auch auf dem Handy gut aussieht und lesbar ist. Hier ist es wichtig zu wissen, dass die meisten Menschen ihre E-Mails privat auf dem Handy checken. Newsletter Tools wie GetResponse bieten dir eine Vorschau an, in dem du zwischen Mobil- und Desktop-Ansicht wählen kannst.

Abmeldelinks müssen immer in deiner E-Mail vorhanden sein für den Fall, dass ein Leser oder eine Leserin nicht mehr an deinen Inhalten interessiert ist. Es ist besser für deine Statistik, inaktive Kontakte auf diesem Weg auszusortieren, als dein Kontingent an Leute zu verschwenden, die nicht interessiert sind.
Ob deine E-Mail als Spam eingestuft wird, hängst zum Beispiel auch davon ab, wie und ob Leser mit deinem Newsletter interagieren.

Es sollte außerdem eine gewisse Symmetrie von Bildern und Abschnitten herrschen. Ästhetische angenehm ist hier das Stichwort. Deine Inhalte sollten nicht all over the place sein, sondern geordnet und sinnvoll platziert werden.

verschiedene Layout-Typen für Newsletter von GetResponse
verschiedene Layout-Typen für Newsletter von GetResponse

Timing & Häufigkeit

Wann und wie oft solltest du Newsletter an deine Blog Abonnenten verschicken? Zunächst solltest du ihr Postfach nicht überfluten. Als goldene Regel gilt:

Mindestens 1x im Monat und maximal 1x am Tag (was für einen Blog Newsletter jedoch schon recht häufig ist)

Wir empfehlen dir wöchentliche oder monatliche Newsletter, je nachdem, wie oft du auf deinem Blog postest.

Dank cleveren Algorithmen, die das Nutzerverhalten und ihre Aktivität verfolgen, kannst du mit Features wie dem Perfect Timing Feature von GetResponse einstellen, dass deine E-Mails den Lesern dann zugestellt werden, wenn sie am wahrscheinlichsten mit ihnen agieren werden.

Das Time Travel Feature wiederum erlaubt es dir, E-Mails genau dann zuzustellen, wann du es festgelegt hast, unabhängig von der Zeitzone deiner Kontakte.

Personalisierung

Als Blogger oder Influencer hast du den Vorteil, dass du zu deinen Followern diese ganz besondere Bindung aufbauen kannst. Dies kannst du ebenfalls dadurch erreichen, in dem du deine E-Mails personalisierst. Und zwar durch Segmentation.

Anhand der gesammelten Informationen deiner Leser und Leserinnen kannst du deine Follower in verschiedene Zielgruppen einteilen. Diese Segmente kannst du in einem Tool für spätere Newsletter und Kampagnen speichern.

Außerdem kommt es immer gut an, deine Follower mit ihrem Vornamen zu begrüßen. “Liebe Leser,” klingt im Blogging Kontext etwas kalt. Wenn dein Blog jedoch eher professionell und deine Sprache formell ist, dann ist das natürlich auch eine Option.

A/B Tests

A/B Tests sind eine Möglichkeit herauszufinden, was für deinen Blog Newsletter funktioniert, welche Inhalte deine Leser und Leserinnen sehen wollen und welche eher nicht.

Bei GetResponse kannst du beispielsweise die Betreffzeile und Inhalte deiner E-Mails A/B testen.

Auswahl der A/B Tests für Newsletter bei GetResponse
Auswahl der A/B Tests für Newsletter bei GetResponse

Es funktioniert so:

Du erstellst zwei Versionen deiner Nachricht (A und B). Ein Teil deiner Empfänger wird nun Version A erhalten und ein anderer Teil Version B. In unseren Analysestatistiken kannst du dann sehen, welche Version besser performt hat, also mehr E-Mail Öffnungen erzielt oder Link-Klicks generiert hat.

Deine Konsequenzen für folgende Newsletter kannst du daraus folglich ganz allein ziehen.

Auswertung

Die Newsletter-Auswertung deiner Blog E-Mails ist ein wichtiger Bestandteil deiner E-Mail Marketing Aktivitäten. Mit der richtigen E-Mail Marketing Software hast du alle wichtigen KPIs auf einen Blick und kannst sehen, welcher deiner Newsletter am besten funktioniert hat.

Die Tools zeigen dir Werte wie Öffnungsrate, Klickrate, Bounce Rate und Abmeldungen. Du musst dich also um nichts weiter kümmern als darum, aus diesen Zahlen und Erfahrungen zu lernen.

Häufig gestellte Fragen zu Blog Newslettern

Was ist ein guter Newsletter?

Ein guter Newsletter bietet den Lesern einen Mehrwert, statt stures Marketing zu betreiben. Er besteht aus einem ansprechenden Design, interessanten und grammatikalisch korrekten Texten, bei denen die Leser etwas lernen können und ist genau auf die erwartete Nutzer-Erwartung angepasst.

Was muss ich bei einem Newsletter beachten?

Vor allem solltest du darauf achten, dass dein Newsletter so gestaltet ist, dass er nicht im als Spam gekennzeichnet wird. Verzichte auf exessives Verlinken und und ein unregelmäßiges Layout. Außerdem solltest du nur einen Newsletter versenden, wenn der Empfänger dem Erhalt ausdrücklich zugestimmt hat, z.B. durch ein Opt-In Anmeldeverfahren. Jede E-Mail sollte außerdem einen Abmeldelink enthalten, der einfach zugänglich ist.

Wie gestalte ich einen Newsletter?

Ein Newsletter besteht aus einer Header-Section, dem Body und einem Footer Bereich. Der Body ist der Kerninhalt und das, was den Leser wirklich überzeugen soll. Deshalb sollte sich bei diesem am meisten Mühe gegeben werden. Er sollte aus Textblöcken und Media-Inhalten gleichermaßen bestehen. Das Verhältnis von Text und Bildern sollte sich dabei zwischen 60:40 oder etwa 70:30 bewegen.

Wie effektiv sind Newsletter?

Je nachdem, was dein Ziel ist, sind Newsletter sehr effektiv, weil du mit ihnen eine interessierte, aktive Zielgruppe erreichen kannst. Für Blogs und Online Shops beispielsweise lohnen sich Newsletter, weil sie dir wiederkehrende Besucher garantieren, die bereit sind, in dein Produkt oder deinen Content zu investieren. Du kannst so die Beziehung zu deinen Kunden stärken und sie über alles, was dich und dein Unternehmen angeht, auf dem Laufenden halten. Das macht dich und deine Brand nahbar und zugänglich.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dich von den Gründen und Vorteilen des E-Mail Marketings für deinen Blog überzeugen. Wenn du noch unsicher bist, ist es trotzdem einen Versuch wert. Vertrau mir!

Fange einfach an, indem du einen kostenlosen Account auf unserer Seite erstellst und dich durch die E-Mail Marketing Features von GetResponse klickst. Du wirst sehen, es ist gar nicht so schwer und wird deinem Blog helfen zu wachsen.

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