Die 7 besten deutschen Newsletter-Tools 2020 im Vergleich –  E-Mail Marketing leicht gemacht
von Peter Gzela zuletzt aktualisiert am 0

Die 7 besten deutschen Newsletter-Tools 2020 im Vergleich – E-Mail Marketing leicht gemacht

Mit E-Mail Marketing kannst du mit einer riesigen Anzahl von Besuchern, Interessenten und Käufern in Kontakt treten und regelmäßigen Austausch betreiben. Gerade Newsletter sind dabei eine tolle Möglichkeit, um potenzielle Kunden stets über neue Produkte oder Services auf dem Laufenden zu halten. 

Was jedoch, wenn man einen Newsletter an zig, hunderte oder tausende Kunden verschicken möchte? Oder wenn man die Effektivität seines E-Mail Marketings verbessern möchte, zum Beispiel indem man datengestützte Analysen nutzt, packende Fotos in seine Newsletter verbaut oder ansprechende Templates benutzt? Dann muss ein Newsletter-Tool her. 

Zum Glück ist die Auswahl an Anbietern für solche Tools riesig – andererseits hast du nun auch die Qual der Wahl: Welches Tool passt für meine Ansprüche? Welches ist besonders günstig? Und welches Newsletter-Tool bietet deutschsprachige Menüs oder deutschsprachigen Kundenservice? 

All diese und noch mehr Fragen werden wir dir mit diesem ehrlichen Vergleich beantworten. Zuerst wollen wir jedoch herausfinden, was man mit E-Mail Marketing alles erreichen kann. 

INHALTSVERZEICHNIS

Was kann ich mit E-Mail Marketing erreichen? 

Wenn ihr uns fragt: Fast alles, was man möchte! Wer heutzutage den Begriff Online Marketing hört, denkt vielleicht zuerst an Facebook, Instagram oder Pinterest – die bekannten sozialen Netzwerke. Aber soziale Netzwerke kommen und gehen, oder denkst du noch an WerKenntWen, StudiVZ oder Myspace? 

Mailadressen sind viel beständiger als Profile in sozialen Netzwerken. Dass jemand über fünf oder zehn Jahre die gleiche Mailadresse behält, ist keine Seltenheit. 

Mit den passenden Newslettern in den Posteingängen deiner potenziellen Kunden hältst du diese informiert (über Blog-Posts und News), interessiert (über Produktneuheiten oder andere Neuerungen) und engagiert (dank Gewinnspielen, Rabatten, etc.).  

Beim E-Mail Marketing hast du außerdem volle Hoheit über die Daten deiner Mailempfänger. Während Facebook und Konsorten immer nur einen Teil ihrer Daten preisgeben (und dann auch noch zu teils horrenden Preisen), hast du mit dem richtigen Newsletter-Tool die Kontrolle über die Daten aus deiner Empfängerliste. 

Warum ist E-Mail Marketing so wichtig? 

Weil es funktioniert! Auf die Frage nach der strategischen Bedeutung einer Reihe von Marketingkanälen bleibt die E-Mail der wichtigste Kanal für die meisten Unternehmen (91% stufen den Kanal als wichtig ein), gefolgt von Social Media (83%) und Telefon-Marketing (79%). Nicht einmal der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht (77%) ist den Unternehmen so wichtig wie E-Mail Marketing. 

Das liegt wohl unter anderem daran, dass das Return of Investment (ROI) beim E-Mail Marketing exzellent ist: Für jeden Euro, den ein Unternehmen in diesem Bereich ausgibt, kommen laut einer Umfrage 42 Euro zurück. 

Ein paar Fakten zum B2B E-Mail Marketing: 

Und ein paar Fakten zum B2C E-Mail Marketing: 

  • 80% der Einzelhandelsfachleute geben an, dass E-Mail Marketing ihr wichtigster Faktor für Kundenbindung ist. Der zweitplatzierte Kanal, Social Media, wurde nur von 44% derselben Fachleute genannt. 
  • Die am häufigsten verwendete Art von E-Mail sind automatisierte E-Mails wie eine Willkommensnachricht, die von 58% der B2C-Marketer verwendet werden. Andere Arten von E-Mails, die häufig verwendet werden, sind Veranstaltungs-E-Mails (55%), Werbe-E-Mails (52%) und Newsletter (48%). 
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass E-Mail-Abonnenten Inhalte über soziale Medien teilen, ist 3x höher als bei Leads, die über einen anderen Kanal kamen. 

E-Mail Marketing ist für die meisten Experten nicht nur der effektivste Kommunikationskanal im B2B und B2C, sondern auch eine der günstigsten Arten, Marketing zu betreiben – was will man mehr? 

Wie kann mir ein Newsletter-Tool dabei helfen? 

Das richtige Newsletter-Tool nimmt dir eine Menge Arbeit ab.  

  • Es regelt den Versand von E-Mails, 
  • wertet Daten zur Wirksamkeit deiner Mails aus, 
  • entfernt veraltete oder ungültige Mailadressen aus deinem Verteiler, 
  • sagt dir, ob deine Mails im Spam-Ordner landen, 
  • hilft dir beim Designen deiner Newsletter 
  • und optimiert deine Mails für alle erdenklichen Endgeräte. 

Trotz so vieler Funktionen muss ein Newsletter-Tool nicht schwer zu bedienen sein – im Gegenteil! Die meisten Tools für den Versand von Newslettern sind inzwischen viel einfacher zu bedienen als die Anzeigenmanager der großen sozialen Netzwerke. Beim E-Mail Marketing bestimmst du den Look, die Tonalität, Inhalte und Bilderwelt deiner Mails komplett selbst. 

Die 7 besten Anbieter von Newsletter-Tools

Die Auswahl auf dem Markt für Newsletter-Tools kann überwältigend sein. Auf vielen Websites werden Vergleiche zwischen zig verschiedenen Anbietern aufgestellt, bei denen man schnell den Überblick verlieren kann. 

Wir haben eine kleine Vorauswahl an Anbietern getroffen und möchten dir nur die sieben bekanntesten Newsletter-Tool Anbieter vorstellen, die über deutschen Support und deutsche Sprachausgabe verfügen: 

  1. GetResponse 
  1. CleverReach 
  1. Benchmark Email 
  1. Sendinblue/Newsletter2Go 
  1. Rapidmail 
  1. Klick-Tipp 
  1. Mailjet 
  1. Mailify 

Wir haben für alle diese Anbieter Tests der Features und des Supports durchgeführt. 

Dazu haben wir die kostenlosen Testversionen der jeweiligen Tools benutzt. Wir haben außerdem ausschließlich Anbieter in die engere Auswahl genommen, die man auch ausschließlich auf Deutsch und ohne Englischkenntnisse bedienen kann. Das ist auch der Grund dafür, warum ein großer und ansonsten beliebter Anbieter wie Mailchimp nicht in diesem Vergleich auftaucht – das entsprechende Tool und der Kundensupport sind nämlich ausschließlich englischsprachig. 

Die wichtigsten deutschsprachigen Features 

Folgende Features müssen die Newsletter-Tools vorweisen: 

  1. Deutschsprachigen Kundenservice und Support 

Wer ein Problem mit seinem Newsletter-Tool oder auch nur eine simple Frage zu dessen Funktionsweise hat, möchte natürlich auch vom Kundenservice und vom Support verstanden werden. Deshalb haben wir nur Newsletter-Tools in unseren Vergleich aufgenommen, die über deutschsprachigen Kundenservice und Support verfügen 

  1. Deutsche Menüsprache 

Was für Kundenservice und Support gilt, gilt auch für die Menüs im Newsletter-Tool. Funktionen, Schaltflächen und dergleichen mehr sollten ebenfalls auf Deutsch vorhanden sein. 

  1. Rechnung und Kontobelastung in Euro 

Um Verwirrungen aufgrund unterschiedlicher Währungen, schwankende Wechselkurse sowie die dazugehörigen Gebühren der Bank aus dem Weg zu räumen, haben wir auch Newsletter-Tools außen vor gelassen, die keine Rechnung und Kontobelastung in Euro anbieten – mit einer Ausnahme: Benchmarkbietet deutsche Menüs und deutschen Kundenservice, aber keine Rechnung und Kontobelastung in Euro.

Zwar haben wir Klick-Tipp als beliebtes deutschsprachiges Newsletter-Tool in unsere Liste mit aufgenommen, jedoch existierte hier keine kostenlose Testversion. Bei unserem Feature-Vergleich mussten wir Klick-Tipp also außen vor lassen. 

ACHTUNG: Mailify verfügt zwar über eine deutsche Menüsprache, die Übersetzungen wurden jedoch scheinbar maschinell erstellt und sind nicht sehr gut. 

Die wichtigsten Newsletter-Features im Vergleich 

Nachdem wir die Mindestanforderungen geklärt haben, kommen wir nun zu den wichtigsten Newsletter Features im Vergleich: Welche Anbieter hat welche Features und wie sind sie umgesetzt? 

A/B-Testing – Optimiere deine E-Mails kontinuierlich 

Bei einem A/B-Test wird vor dem E-Mail-Versand die Empfängerliste in zwei Teile geteilt. Der erste Teil, die Testgruppe, wird in weitere gleiche Segmente aufgeteilt. Diese Segmente erhalten jeweils unterschiedliche E-Mails, bei denen sich die Betreffzeilen und/oder der Inhalt voneinander unterscheiden. 

Die andere Hälfte der Liste, die den restlichen Teil der Empfänger enthält, erhält die Version des Tests mit der besten Performance. Mithilfe dieser Methode kann man die Effektivität jedes einzelnen Nachrichtenelements in Bezug auf die Conversions messen. So findest du heraus, welche Versionen am effizientesten sind und kannst deine E-Mails und Newsletter kontinuierlich verbessern. 

Alle Newsletter-Tools, die wir getestet haben, verfügen über dieses wichtige Feature. 

Schon gewusst? 
Die Nutzung von Emojis in Betreffzeilen führen zu einer Öffnungsrate, die bis zu 56% höher ist als bei textbasierten Betreffzeilen. Sie können aber auch zu einer verringerten Öffnungsrate führen! Wende sie also weise an. 

Sendezeit-Optimierung – Finde den perfekten Zeitpunkt 

Wann ist die beste Zeit, eine E-Mail zu senden? Eine extrem wichtige Frage, die jedoch von vielen Dingen abhängig ist: von deinen Abonnenten und ihren Gewohnheiten, deiner Nische und vielen anderen Faktoren.  

Jeder Mensch hat eine ganz eigene Routine, an die er sich für gewöhnlich auch hält. Auch davon ist abhängig, wann jemand seine Mails öffnet: morgens, abends, irgendwann in der Mittagspause?  

Forschungen zeigen, wie das richtige Timing die Leserbindung bei E-Mail-Kampagnen verändern kann. Wer die Zeiten kennt, zu denen die einzelnen Abonnenten mit ihren E-Mails interagieren, und dann die Versandzeit optimiert, kann ein besseres Engagement erreichen. 

In unserem Test verfügten lediglich GetResponseSendinblue und Mailify über eine solche Sendezeit-Optimierung. 

Schon gewusst? 
Wenn die Zeit des Newsletter-Versands optimiert wird, ändert sich die mediane Öffnungsrate von E-Mails um 23% und die Klickraten verbessern sich um 20%. 

Posteingangs-Vorschau – Der erste Eindruck zählt 

Mit einer Posteingangs-Vorschau lässt sich zeigen, wie ein Newsletter, eine Willkommensnachricht oder eine Einladungs-Mail beim Empfänger ankommt. Und das ist wörtlich gemeint: Die Posteingangs-Vorschau simuliert das Aussehen der Mail, wenn sie im Posteingang des Empfängers landet. 

In unserem Test verfügte ausschließlich GetResponse über eine solche Vorschau. Die Posteingangs-Vorschau von GetResponse simuliert sogar das Aussehen der Mail je nach verwendetem Betriebssystem, Endgerät (Desktop oder Mobilgerät) und je nach verwendetem Mailprogramm. Hier wird also nichts dem Zufall überlassen und das Aussehen einer Mail kann perfekt durchgeplant werden. 

CleverReach und Benchmark verfügen zumindest über die Option, ein solches Feature nachträglich in das Newsletter-Tool einzubinden. Dabei handelt es sich jedoch um ein Feature einer dritten Partei, nämlich von Litmus, das kostenpflichtig in das Newsletter-Tool eingebunden werden muss. 

Schon gewusst? 
51% der Empfänger einer Marketing Mail löschen diese innerhalb von 2 Sekunden nach dem Öffnen. Der erste Eindruck ist also sehr wichtig! Bei den besten E-Mail-Kampagnen lesen 77% der Empfänger die komplette Mail bis zum Ende. 

Image Editor – Bildbearbeitung direkt im Newsletter-Tool 

Bilder ziehen Aufmerksamkeit auf sich, lenken und führen den Blick, erzählen eine Geschichte, bringen einen bestimmten Ton rüber und – wie heißt es so schön? – sie sagen mehr als tausend Worte. 

Dementsprechend sollte ein gutes Newsletter-Tool auch ein Feature zur Bildbearbeitung beinhalten. So spart man sich das umständliche Hin-und-Her-Wechseln zwischen Bildbearbeitungsprogrammen und dem Gestalten der eigentlichen E-Mail. 

Ein kraftvoller Image Editor für Newsletter-Tools gibt nicht nur die Möglichkeit, die Größe eines Bildes zu verändern, sondern auch Bilder zu beschneiden, zu bearbeiten und mit verschiedenen Filtern und aufregend gestalteten Texten (z. B. Buttons oder Rabatt-Prozenten) zu versehen. 

GetResponseBenchmarkSendinblue und Mailify überzeugten uns in unserem Test mit der Tatsache, dass diese Tools einen eigenen Image Editor zur Bildbearbeitung besitzen. 

Auch Mailjet besitzt ein Feature zur Bildbearbeitung, hier ist der Funktionsumfang jedoch sehr schmal: Bilder lassen sich damit lediglich in ihrer Größe verändern und spiegeln. 

Schon gewusst? 
Wenn Menschen Informationen hören, erinnern sie sich drei Tage später nur noch an 10% dieser Informationen. Wenn jedoch ein relevantes Bild mit denselben Informationen gepaart wird, erinnern sich die Personen drei Tage später noch an 65% der Informationen

Dynamischer Platzhalter-Content – Haargenau personalisierte Anreden

Beim Versand von Massen-E-Mails, bei der Planung von gezielten Mail-Kampagnen für die Findung neuer Leads oder Kontakte und beim Versand von Newslettern verbessert Platzhalter-Content den Erfolg dieser E-Mails. Mit dynamischen Platzhaltern ist beispielsweise der folgende Aufbau einer Mail gemeint: 
 
„Hallo [firstname]! 

Wir hoffen, dass es dir gut geht und dass das Wetter in [city] sommerlich-gut ist.“ 

Die dynamischen Platzhalter wie [firstname] oder [city] werden dann vom Newsletter-Tool mit den entsprechenden Daten gefüllt, die sich in der Empfängerliste befinden. Das Ganze funktioniert auch mit dem Alter des Empfängers, mit seinem/ihrem Geburtsdatum, abgegebenen Kommentaren auf einer Website, seiner Firma, seinem Heimatland – eigentlich mit allen Arten von Daten, die dir über deine Empfänger zur Verfügung stehen. 

E-Mail-Platzhalter helfen Ihnen im Allgemeinen dabei, eine bessere Verbindung zu den Empfängern einer Mail herzustellen, weil sie personalisierter wirken. 

Alle Newsletter-Tools, die wir getestet haben, verfügen über dieses Feature. 

Schon gewusst? 
Personalisierte E-Mails weisen 6x höhere Transaktionsraten auf und personalisiertes E-Mail Marketing generiert ROI von 122% (Median). 

Gratis Stock Fotos – Weil Bilder mehr sagen als Worte 

Selbst der beste Newsletter macht oft nur halb so viel her, wenn er nicht das ein oder andere Bild enthält, das die Blicke auf sich zieht. Wenn das Bild dann noch zum Inhalt des Newsletters passt oder bestimmte Unternehmenswerte transportiert – umso besser! 

Klar, die Fotos kann man sich auch bei Stock Foto Anbietern besorgen, dies ist jedoch umständlicher und kostet vor allem zusätzliches Geld. Viel praktischer ist es also, wenn ein Newsletter-Tool bereits eine Funktion für gratis Stock Fotos beinhaltet und dem Nutzer somit Geld und Zeit spart. 

In unserem Test verfügten GetResponseBenchmarkRapidmail und Mailify über ein Feature für das Einfügen kostenloser Stock Fotos. 

Schon gewusst? 
Auf mobilen Endgeräten lassen Nutzer sich Bilder in Mails nicht immer anzeigen, um so Datenvolumen zu sparen. Dein Newsletter sollte im besten Fall also auch möglichst ohne Bilder funktionieren (wenn deine Empfänger häufig Mails mobil abrufen). 

Datei-Bibliothek – Bilder, Videos und Audio für deine E-Mails 

Mit einer eingebauten Datei-Bibliothek wird das Speichern, Verwalten, Suchen und Einsetzen von Audio- und Videodateien, Bildern, Fotos und Dokumenten direkt im Newsletter-Tool gleich viel einfacher. Alle wichtigen Dateien, die für den Versand von E-Mails und Newslettern benötigt werden, befinden sich mit einer Datei-Bibliothek an einer zentralen Stelle. 

So musst du nicht erst lange Zeit damit verbringen, dich durch verwirrende Ordnerstrukturen und Datenmüll zu kämpfen. 

Alle von uns getesteten Newsletter-Tools verfügten über eine eigene Datei-Bibliothek. 

Ob eine E-Mail „unbeschadet“ beim Empfänger ankommt oder gleich im Spam-Ordner landet, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab.

Spam Checker – Landet deine Mail im Spam-Ordner?

Ob eine E-Mail „unbeschadet“ beim Empfänger ankommt oder gleich im Spam-Ordner landet, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zu diesen Faktoren gehören neben der Absenderadresse auch die Inhalte der Betreffzeile und E-Mail. Bei einem Newsletter-Tool kann ein Spam Checker schon bevor du eine Mail versendest eine auf Daten gestützte Einschätzung abgeben, ob deine Mail im Spam-Ordner landet oder nicht. Ein guter Spam Checker weist sogar auf die fraglichen Elemente in einer Mail hin, sodass du diese gezielt bearbeiten kannst. 

Auch ein automatisierter Spam Checker kann jedoch nicht garantieren, dass eine Mail tatsächlich nicht im Spam-Ordner landet. Dazu sind einfach zu viele Variablen im Spiel. 

GetResponseBenchmarkRapidmail und Mailify verfügen unter den von uns getesteten Newsletter-Tools über einen Spam Checker. 

Bei GetResponse ist der Spam Checker ein kostenloses Add-On eines Servicepartners. 

Auch bei CleverReach kann der Nutzer sich über eine dritte Partei einen Spam Checker als Add-On besorgen, dieses ist jedoch kostenpflichtig

Schon gewusst? 
E-Mails nur an Abonnenten zu versenden, die in den letzten 6 Monaten eine deiner E-Mails geöffnet oder angeklickt haben, hilft dir dabei, die Anzahl der E-Mails zu verringern, die im Spam-Ordner landen. 

Google Analytics Integration – Arbeite mit soliden analytischen Daten 

Zuverlässiges Conversion Tracking ist wohl eines der wichtigsten Elemente im E-Mail Marketing. Eine „Conversion“ bezeichnet den Moment, wenn der Empfänger einer Marketing-Botschaft eine gewünschte Aktion ausführt. Somit kann der Begriff Conversion verschiedene Dinge bezeichnen, beispielsweise 

  • Anmeldung zum Newsletter 
  • Registrierung als Kunde 
  • Kauf eines Produkts 
  • […] 

Um genau sehen zu können, welche Conversion Rate deine E-Mails erzielen, wie viele Menschen bestimmte Links in deinen Mails anklicken oder welcher Anteil deiner Website-Besucher den Weg über einen Newsletter genommen haben, kurz: Um gutes, datengestütztes E-Mail Marketing zu betreiben, brauchst du jemanden, der zur Verfügung stehende Daten analysiert. 

Google ist mit Google Analytics ein Anbieter solcher Analyse-Werkzeuge. Ein gutes Newsletter-Tool sollte über eine Google Analytics Integration verfügen, damit du so eine Menge relevanter Informationen über das Nutzerverhalten deiner Interessenten und Kunden erhältst. 

Mit Ausnahme von Mailjet verfügten alle von uns getesteten Newsletter-Tools über eine Google Analytics Integration. 

Schon gewusst? 
Google Analytics ist eines der beliebtesten Webanalyse-Tools der Welt. Google Analytics gibt keine persönlich identifizierbaren Informationen weiter, stattdessen werden diese Art von Informationen aus der Sicht des Endnutzers innerhalb der Schnittstelle und der API entfernt. 

E-Mail Analysen – Erfolge miteinander vergleichen, geräteübergreifend 

Genauso wichtig wie eine Integration von Google Analytics sind Features zur Analyse der versendeten Mails. Ein gutes Newsletter-Tool wird hier sehr wichtige Kennzahlen ausgeben können: 

Über welche E-Mailanbieter werden meine Mails geöffnet? Es ist wichtig zu wissen, ob beispielsweise der Großteil deiner Empfänger seine Mails über Yahoo, iPhone, Outlook oder Gmail öffnet. Auch die Öffnungen über Desktop Clients und Mobilgeräte sagen viel aus: Wenn deine Mails fast ausschließlich auf dem Handy geöffnet werden, kannst und solltest du das beim Gestalten deiner Newsletter und Mails im Hinterkopf behalten.  

Wann werden meine Mails geöffnet? Wer die Zeit für den Versand eines Newsletters optimieren möchte, benötigt Statistiken darüber, wann die Mails typischerweise geöffnet werden. Ein gutes E-Mail-Analysetool verrät es dir. 

Wie schneiden meine Mails im Vergleich zueinander ab? Finde heraus, welche Mail die höhere Bounce Rate hatte, welche Mail häufiger und schneller geöffnet wurde und welche Mail zu mehr Abmeldungen vom Newsletter geführt hat. 

Diese und weitere Daten, wie das Wachstum deiner Kontaktliste oder die Anzahl an Gesprächen, die aus bestimmten Mails resultierten, kannst du dir mit einem guten Analyse Feature mit nur wenigen Klicks anzeigen lassen. 

GetResponseBenchmarkRapidmailMailjet und Mailify verfügen über Funktionen, die dir eine detaillierte Analyse deiner Mails ermöglichen. 

Schon gewusst? 
Im Allgemeinen ist eine Abmelderate unter 0,5% ein guter Wert für eine E-Mail-Kampagne. Eine Quote weit über 0,5 % bedeutet, dass du etwas an deinem E-Mail Marketing ändern solltest. 

Newsletter Templates – Wer hat die schönsten? 

Die meisten Newsletter-Tools bieten auch fertige Templates für Newsletter an. Dabei handelt es sich um Design-Vorlagen, die häufig je nach Branche oder Verwendungszweck gestaltet sind und von professionellen Designern erstellt wurden. 

Mit diesen Newsletter Templates wird das Gestalten einer Mail nicht nur viel unkomplizierter, sondern geht auch viel zügiger vonstatten. Dennoch muss man sich bei Verwendung einer Vorlage nicht komplett in seiner Gestaltungsfreiheit einschränken lassen, denn häufig kann man die Templates noch bearbeiten und das eigene Corporate Design darauf anwenden. Die Vorlagen sollten außerdem responsive sein, also ihre Gestaltung automatisch so anpassen können, dass sie auf allen Endgeräten vom Handy über den Laptop bis hin zum Desktop PC gut aussehen.  

Wir haben die Anzahl vorhandener Newsletter Templates pro Anbieter überprüft. Sei dir jedoch bewusst, dass mehr nicht gleich besser bedeutet. Eine kleinere Auswahl hochwertiger Templates könnte unter Umständen viel besser und vielfältiger sein, als hunderte Design-Vorlagen, bei denen sich offensichtlich nicht so viel Mühe gegeben wurde. 

Wie viele Templates haben die getesteten Newsletter-Tools im Angebot? 

  • GetResponse – 99 Vorlagen 
  • CleverReach – 62 Vorlagen, diese sind jedoch kostenpflichtig
  • Benchmark – rund 60 Vorlagen, dies war jedoch schwer abzuschätzen, weil der Template Filter nicht zuverlässig funktionierte 
  • Sendinblue – 140 Vorlagen 
  • Rapidmail – 180 Vorlagen 
  • Mailjet – 42 Vorlagen 
  • Mailify – 110 Vorlagen 

Schon gewusst? 
Interaktiv gestaltete E-Mails könnten für dich der Weg nach oben sein. Ein Video in einer E-Mail kann beispielsweise die Klickraten um 300 % erhöhen. 

Übersicht: Funktionsumfang der besten Newsletter-Tools 

Wie du dieser Tabelle entnehmen kannst, ist GetResponse der Gewinner unter den von uns verglichenen Newsletter-Tools. GetResponse verfügt über alle Funktionen und Features, die wir uns angeschaut haben und bietet sie auch alle ohne Aufpreis an. 

Auch andere Newsletter-Tools konnten uns mit ihrem Funktionsumfang beeindrucken, beispielsweise MailifyCleverReach oder Sendinblue. Bei diesen Tools fehlten jedoch ein oder mehrere Features oder einige ihrer Features waren nur mit Aufpreis erhältlich – das gab Abzüge in der B-Note. 

Alle von uns getesteten Newsletter-Tools lassen sich auch ausschließlich auf Deutsch bedienen, bieten deutschen Support und Kundenservice und fast alle (außer Benchmark) bieten auch eine Rechnung und Kontobelastung in Euro. 

Nun liegt es an dir: Welche Features sind dir besonders wichtig? Oder ist dir wichtig, dass dein Tool wirklich alle Funktionen beherrscht? Fehlt dir etwas in unserem Test? Was hast du für Erfahrungen mit E-Mail Marketing gemacht? Nimm gerne Kontakt zu uns auf und lass uns deine Gedanken dazu wissen – wir freuen uns drauf! 

Schreib uns eine Nachricht! 

Häufig gestellte Fragen zum E-Mail Marketing 

Es gibt einige Fragen rund um die Themen E-Mail Marketing und Newsletter-Tools, die immer wieder gestellt werden. Vielleicht sind auch deine brennendsten Fragen hier bereits beantwortet – falls nicht,  nimm doch gerne Kontakt zu uns auf! 

Stell uns deine Fragen! 

Wie erhalte ich die Mailadressen meiner Kunden? Wo kann ich Mailadressen kaufen? 

Zu allererst können wir dir gleich sagen, dass es illegal ist, Adresslisten zu kaufen: In Deutschland gilt das Double-Opt-In-Verfahren. Deine Empfänger müssen nach der Anmeldung zum Newsletter über einen weiteren, individuellen Bestätigungslink zustimmen, dass sie auch wirklich von dir kontaktiert werden möchten. 

Das heißt:  Du machst dich strafbar, wenn du Listen mit Mailadressen kaufst und diese anschreibst! Dich erwarten in einem solchen Fall Abmahnungen und empfindliche Geldstrafen. Und selbst wenn es nicht illegal wäre:  Nur weil du eine lange Liste mit Mailadressen kaufst, führt das dein Unternehmen noch lange nicht zum Erfolg. Falsche oder veraltete Adressen, die falsche Zielgruppe und schlichtweg fehlendes Interesse an deinem Newsletter würden dir die Erfolge hier zunichtemachen. Gekaufte Mailadressen sind außerdem eine ziemlich sichere Möglichkeit, in vielen Posteingängen im Spam-Ordner zu landen. 

Versuch es stattdessen mit organischem Wachstum. Baue den Link für deinen Newsletter auf deiner Website, in deinen Social Media Auftritten und anderswo ein, wo er passt. Sei auffällig, aber keinesfalls aufdringlich – zum Beispiel mit nervigen Pop-Ups. Biete Anreize für die Anmeldung beim Newsletter, beispielsweise Gutscheincodes oder Gewinnspiele. Gestalte die Hürden zur Anmeldung rechtssicher, aber möglichst niedrig. Das Ganze dauert zwar länger und verlangt mehr Arbeit, als einfach eine Adressliste zu kaufen. Dafür wirst du jedoch garantiert erfolgreich sein und einen sehr viel höheren ROI erzielen können. 

Wie effektiv und effizient ist E-Mail Marketing? 

Laut einer Studie der Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company ist E-Mail Marketing bis zu 40 Mal effektiver als Facebook und Twitter zusammengenommen. Dieselbe Studie zeigt auch, dass der Kaufprozess dreimal schneller abläuft als in den sozialen Medien. 

Der Umfrage- und Statistikdienstleister Statista schreibt, dass rund 85 Prozent der Deutschen über eine E-Mail-Adresse verfügen, die sie regelmäßig nutzen. In den sozialen Medien ist der Deutsche jedoch auch aktiv: Der durchschnittliche deutsche Internetnutzer unterhält im Schnitt 5,1 Accounts in den sozialen Medien. Aber: Nur 72% davon waren im letzten Monat in den sozialen Medien aktiv. 

Die Zahl der täglich versendeten E-Mails wächst, während das der E-Mail entgegengebrachte Vertrauen im Gegensatz zu den sozialen Medien weiterhin stabil hoch bleibt. 

Mit E-Mail Marketing kannst du einen beliebig großen Pool an Interessenten erreichen, bei denen du sicher sein kannst, dass sie sich auch tatsächlich interessieren. Herausragende ROI-Werte, niedrige Ausgaben und die Ergebnisse all dieser Umfragen und erhobenen Statistiken sprechen für sich: E-Mail Marketing gehört längst noch nicht zum alten Eisen, sondern ist eine der effektivsten und effizientesten Arten, mit Kunden, Interessenten und Fans in Kontakt zu bleiben. 

Wie erreiche ich eine höhere Öffnungsrate meiner Mails? 

2019 lag die durchschnittliche globale Öffnungsrate für Marketing-Mails bei rund 22 Prozent. Wenn deine Öffnungsrate zu wünschen übrig lässt, kann das an vielen Faktoren liegen. Deshalb geben wir dir gleich ein paar Tipps auf einmal an die Hand: 

  1. Halte deine Betreffzeile kurz, aber so interessant wie möglich. 7 bis 11 Worte in der Betreffzeile scheinen der goldene Bereich zu sein. 
  1. Personalisiere die Betreffzeile mit dem Namen des Empfängers 
  1. Optimiere deine Kampagnen auch für Mobilgeräte 
  1. Pflege deine Empfängerliste – ist wirklich jeder, der dort aufgeführt ist, noch an deinen Mails interessiert? 
  1. Perfektioniere dein Timing 
  1. Nutze Spam-Checker-Features wie GetResponse sie hat, um zu sehen, ob deine Mail direkt im Spam-Ordner landet. 
  1. Achte darauf, dass der Content deiner Mails einmalig und überzeugend gut ist – in jeder Mail 
  1. Segmentiere deine Liste und passe deine Mails den Zielgruppensegmenten an 

Was mache ich, wenn sich jemand von meinem Newsletter abmeldet? 

Dich freuen! Gerade hat sich jemand freiwillig aus deinem Empfängerpool entfernt, für den dein Produkt, dein Service und/oder deine Inhalte nicht gepasst haben. Alles andere zu behaupten, wäre Augenwischerei – also versuch froh darüber zu sein, dass deine Empfängerliste jetzt eine Person weniger beinhaltet, die du wohl so oder so nicht erreicht hättest. 

Ein anderes Problem liegt vor, wenn viele Empfänger sich mit einem Mal von deinem Newsletter abmelden. Dann solltest du Ursachenforschung betreiben: Stimmte etwas mit deiner letzten Mail nicht? Vielleicht ließ sie sich nicht richtig darstellen oder (viel wahrscheinlicher) der Ton des Inhalts passte nicht zu den Empfängern? Hast du bei der Anmeldung zum Newsletter vielleicht etwas versprochen, das du mit dem Newsletter nicht halten konntest? 
Die Gründe für solch eine Massen-Abmeldung können vielfältig sein, also solltest du deine Entscheidungen und die unternommenen Schritte zurückverfolgen und nach der Ursache suchen. 

Jetzt abonnieren für hilfreiche Tipps & Top-Artikel

GetResponse Sp. z o.o. benötigt die in diesem Formular enthaltenen Daten, um dir die angefragten Materialien bereitzustellen. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Vielen Dank für deine Registrierung!

Wir senden dir in Kürze eine Bestätigungsmail.

Werde GetResponse Blogautor!

Schreib für uns