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10 Tipps fĂŒr Newsletter Design, das Eindruck macht

15 Min.
Aktualisiert:

Wer effektive Werbung fĂŒr seine Produkte und Leistungen machen möchte, kommt an Newsletter-Marketing nicht vorbei! Doch all die MĂŒhe lohnt sich nur, wenn die Abonnenten*innen auch wirklich lesen! Das Layout ist bei der Erstellung von Newslettern die halbe Miete!

Was ihr tun mĂŒsst, damit euere Abonnent*innen euren Newsletter richtig gut finden?

Kurz gesagt:

  • Auf Newsletter Design Trends achten.
  • Mit dem richtigen Layout und passenden Inhalten dem Publikum das GefĂŒhl geben, euch zu kennen.
  • Grundlegende Design Regeln beachten.

Vorm Gestalten eures Newsletter Designs muss klar sein:

  1. Wer ist die Marke?
  2. Wie ticken die Leser*innen?
  3. Was ist das Ziel des Newsletters?

Bevor ihr beginnt, einen E-Mail-Newsletter zu versenden, solltet ihr ein klares Bild davon haben, fĂŒr was euer Unternehmen steht. Welchen Vibe wollt ihr ausstrahlen?

Dazu solltet wissen, welche Stimmung ihr bei euren Leser*innen mit dem E-Mail-Design erzeugen mĂŒsst, damit sie ihn:

1. Lesen

2. klicken und

3. sich schon auf den nÀchsten freuen?

Du brauchst mehr Tipps fĂŒr richtig gute Newsletter? Sieh dir diese Blogposts an:

So geht Gamification im E-Mail Marketing

Hier also 10 Tipps fĂŒr euer optimales Newsletter Design

  1. Design mit Wiedererkennungswert ist die Eintrittskarte
  2. Mit Farben ĂŒberzeugen
  3. Den richtigen Aufbau fĂŒr den Newsletter wĂ€hlen
  4. Texte leserlich gestalten: Mit Schriftarten und GrĂ¶ĂŸen
  5. Mit mehr Weißraum hochwertiger wirken!
  6. Bilder im Newsletter optimal einsetzen
  7. Einen Call to Action, den man drĂŒcken will
  8. Knackige Newsletter Inhalte schreiben
  9. Storytelling im E-Mail Marketing einsetzen
  10. Responsives Design fĂŒr Handy, Tablet und Co.

1. Design mit Wiedererkennungswert ist die Eintrittskarte

Wenn Abonnent*innen euren Newsletter öffnen, sollten diese sofort denken: Ach cool, das ist Marke X!“ und nicht: „Hm, wer ist das denn?“

Wichtig ist, dass euer Design sofort wieder erkannt wird!

Überall, wo euer Design potenziellen Kunden ĂŒber den Weg lĂ€uft, muss es GefĂŒhle erzeugen. Denn GefĂŒhle brennen sich im Unterbewusstsein ein. Umso stĂ€rker der Wiedererkennungswert ist, desto schneller fĂŒhlt sich euer Design fĂŒr euer Publikum vertraut an.

Vielleicht ist es euch auch schon selbst so ergangen: Ihr wolltet von jemanden erzĂ€hlen. Aber dem GegenĂŒber sagt der Name nichts. Dann beschreibt man oft Merkmale. Z. B. dass ist die, die immer diese krasse Brille trĂ€gt. – Optik prĂ€gt sich eben ein!

Halten wir also fest:

Ihr braucht ein Corporate Design. Sprich: Logo, Farben, Schriften, TonalitĂ€t und Bildsprache sollten zeigen, wofĂŒr ihr steht. Es muss ein einzigartiges Look and Feel entstehen.

Irgendwie sind eure Abonnent*innen in eurem Newsletter gelandet. Also muss es eine Website, Social Media Kanal, Landingpage oder ein Formular auf eurer Website zur Newsletter Registrierung geben. Jedes Element sollte strikt in eurem Design gestaltet sein.

Tipp fĂŒr erfolgreiches Branding

Ich empfehle das Branding mit Archetypen aufzubauen. Diese stehen fĂŒr bestimmte Verhaltenstypen, Werte und Eigenschaften. Hier findet ihr einen Guide zum Branding mit Archetypen. Es hilft dir zu erkennen, welche GefĂŒhle und Erwartungen dein Design bei deiner Zielgruppe erzeugen sollte.

2. Mit Farben im Newsletter ĂŒberzeugen

Unser Unterbewusstsein steuert zu 95 % unsere Entscheidungen. Und genau deshalb haben Farben eine enorme Wirkung! Denn wir denken nicht bewusst darĂŒber nach. Wir fĂŒhlen sie. Sie sind entscheidend fĂŒr den ersten Eindruck!

Wir haben gelernt: Das Corporate Design sollte die gewĂŒnschten Emotionen auslösen.

Und auch: Das Corporate Design sollte im Newsletter konsequent durchgezogen werden.

Wenn wir nun eine E-Mail öffnen, nehmen wir die Farben viel schneller wahr als das Geschriebene. Farben erzeugen sofort eine Stimmung! Wenn die Optik uns abholt, sind wir bereit zu lesen.

Je nach Thema reicht also entweder die Corporate Farbe selbst oder man kann mit Bildern und Designelementen weitere Farben kombinieren, die zum Thema passen.

Trendfarben können natĂŒrlich bei sehr aktuellen Themen, wie Mode eine Rolle spielen. Langfristig vergehen Trends aber. Daher sollten Marken besser fĂŒr sich sprechen und lieber Trends setzen als Trends folgen.

Gute Tools, um gelungene Farbkombinationen und Inspiration zu finden sind z. B.

Tipp: Erstell dir ein Moodboard, dass die Stimmung transportiert, die du mit deinen Farben erzeugen möchtest und pick die Farben aus dem Moodboard.

Hier ein paar Beispiele wie unterschiedlich Farben zum Thema Reisen wirken zur Inspiration:

Luxus im Resort: extravagant, edel, natĂŒrlich, ruhig, Genuss

Moodboard Urlaub
Foto von wang xi auf Unsplash

Spaß mit Freunden: verspielt, unterhaltsam, humorvoll, laut, Lebensfreude

Moodboard Freude, die im Urlaub sind
Image by marymarkevich on Freepik

#Abenteuer in der Wildnis: naturverbunden, aufgeweckt, strahlend, geerdet

Moodboard Zelten
Foto von Scott Goodwill auf Unsplash

3. Den richtigen Aufbau fĂŒr den Newsletter wĂ€hlen

Weniger ist mehr. Denn ĂŒbersichtlich prĂ€sentierte Inhalte und eine klare Handlungsaufforderung fĂŒhren zu mehr Klicks.

Der Blick der Nutzer*innen springt zwischen auffĂ€lligen Elementen hin und her. Erst wenn das Layout ĂŒberzeugt, treffen Abonnent*innen die Entscheidung zu lesen. Dies geschieht binnen Millisekunden. Also muss man gleich am Anfang Eindruck schinden!

Hier ein paar Grundregeln zum Layout im Newsletter-Design:

  • Die Leserichtung im europĂ€ischen Kulturkreis ist immer von links nach rechts und von oben nach unten.
  • Am besten platziert ihr das Logo gut sichtbar oben links oder mittig.
  • Damit der Leser nicht scrollen muss, kommt eine starke Headline und der Call to Action in den sichtbaren Bereich. (Above the fold)
  • Ein Bild oder ein farbiger Hintergrund erzeugt mehr Aufmerksamkeit.
  • Bei mehreren Themen im Newsletter, sorgt ein Inhaltsverzeichnis fĂŒr Struktur.
  • Alle Elemente mĂŒssen ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
  • Man muss als Online-Shop nicht viele Artikel bewerben. Wie wĂ€re es, einem Produkt die BĂŒhne alleine zu geben? Der Effekt: Mehr Aufmerksamkeit fĂŒr das eine Produkt. Mehr Platz fĂŒr qualitative Informationen. Weniger Zeit, die die Leser*innen investieren mĂŒssen.

Schauen wir uns zwei Grafiken fĂŒr den Aufbau eines Newsletters an. Die eine zeigt einen Aufbau fĂŒr einen E-Commerce Newsletter und die andere einen fĂŒr eine Dienstleistung.

Aufbau eines Newsletters fĂŒr E-Commerce. 1 Produkt mit CTA. Darunter weitere Produkte
Aufbau eines Newsletters fĂŒr E-Commerce. 1 Produkt mit CTA. Darunter weitere Produkte
Aufbau eines Newsletters fĂŒr eine Dienstleistung. Logo, Bild Optional, Text mit CTA. Persönliche Grußzeile und Signatur
Aufbau eines Newsletters fĂŒr eine Dienstleistung. Logo, Bild Optional, Text mit CTA. Persönliche Grußzeile und Signatur

Newsletter Templates fĂŒr leichteres gestalten des Newsletter Designs

Viele E-Mail Marketing Tools bieten fertige Newsletter Templates an. Sie sind nach Thema und Ziel des Mailings sortiert. Auch die Gratis-Versionen stellen viele gute Vorlagen zur VerfĂŒgung. In der Regel können alle Elemente der Newsletter Templates angepasst werden. Damit ĂŒbernimmt man dann nur die Struktur. Das Layout wirkt individuell.

Du kannst du aber auch deine eigene Vorlage erstellen. ZukĂŒnftig kannst du dann viel schneller deine E-Mails gestalten.

4.Texte leserlich gestalten: Schriftarten und GrĂ¶ĂŸen

Wenn ihr fĂŒr euer Unternehmen einen Design Style Guide definiert habt, dann wird immer eine bestimmte Schriftart und GrĂ¶ĂŸe fĂŒr Headlines und eine fĂŒr Fließtexte genutzt. Optimal wĂ€re, wenn diese Gestaltung auch im Newsletter durchgezogen wird.

Es kann jedoch sein, dass eure Schriftart im E-mail Marketing Tool nicht verfĂŒgbar ist. Denn die meisten E-Mail Programme unterstĂŒtzen nur Systemschriften. Und daher bieten auch viele Newsletter-Tools nur diese Schriften fĂŒr E-Mail Designs an. Damit wird sichergestellt, dass der Newsletter bei den Leser*innen so dargestellt wird, wie er angelegt wurde.

Bei GetResponse werden Google Fonts und die Systemschriftarten genutzt, die auf jedem OS verfĂŒgbar sind. FrĂŒher konnte man auch eigene Schriftarten einfĂŒgen. Nur leider gab es immer mal wieder Probleme. Deshalb kann man derzeit keine eigenen Fonts hochladen.
Dies hat sich als die sicherste Möglichkeit etabliert.

Hier eine Anleitung, wie Du Webfonts bei GR verwenden kannst.

Nachteil: Vielleicht mĂŒsst ihr fĂŒr euren Newsletter eine Alternative Typografie finden. Die Lösung: WĂ€hlt eine Schriftart die eurer Corporate Font Ă€hnelt. Oder schon fĂŒrs CD eine Google-Font.

SchriftgrĂ¶ĂŸe und Stil sorgen fĂŒr Übersichtlichkeit im Newsletter Design

Headlines mĂŒssen sich klar von den Fließtexten abheben. Wenn ihr nicht zufĂ€llig Profis im Umgang mit Typografie seid, empfehle ich euch Folgendes:

  • wĂ€hlt maximal eine Schriftart
  • benutzt nicht mehr als zwei unterschiedliche Stile Z. B. Bold und Regular (Also fett und normal)
  • nehmt SchriftgrĂ¶ĂŸen, die einen starken Kontrast zueinander bilden. Z. B. Könnte die Headline in 24 Punkt GrĂ¶ĂŸe dargestellt sein und der Fließtext in 16 Punkt.
  • schreibt nicht kleiner als 16 Punkt.
  • achtet darauf, fĂŒr die mobile Ansicht keine zu große PunktgrĂ¶ĂŸe anzuwĂ€hlen. Dadurch können lange Wörter ĂŒber mehrere Zeilen laufen. Da sieht blöd aus und ist schlecht zu lesen.

5. Mit mehr Weißraum hochwertiger wirken!

Gönn deinen Leser*innen ein ruhiges Gesamtbild. Mit genĂŒgend Abstand zwischen Headlines, Fließtexten und anderen Elementen wirkt das Layout aufgerĂ€umt. Es sieht automatisch qualitativ hochwertiger aus!

Solltest du eine Story schreiben, nutze unbedingt AbsĂ€tze und Zwischenheadlines. Ein Absatz sollte am Desktop nicht lĂ€nger als 4 – 5 Zeilen sein. Danach verliert sich das Auge. Und außerdem haben User*innen dann meist keine Lust ĂŒberhaupt zu lesen.

Außerdem können trennende Elemente, wie Linien, Rahmen, Bulletpoints oder wechselnde Hintergrundfarbe helfen, mehr Struktur in den Inhalt zu bringen.

6. Bilder im Newsletter optimal einsetzen

Bilder können euer Thema unterstĂŒtzen und sehr viel Aufmerksamkeit erzeugen.

Hier ein paar Tipps und Ideen zum Umgang mit Bildern:

  • Ideal ist es, wenn ihr eigene Bilder habt. Also eigene Produktfotos, PortrĂ€ts von euch oder eurem Team. Je nachdem, um was sich der Newsletter dreht.
  • Auch Illustrationen, Icons oder Infografiken könnt ihr einsetzen. Es muss nur zum Gesamtkonzept passen.
  • Stockfotos lieber vermeiden. Besonders die Kostenlosen. Sie werden so hĂ€ufig eingesetzt, dass sie eurem Image eher schaden.
  • Außerdem sollte das VerhĂ€ltnis von Bildern zu Textmenge stimmen. Zu viele Bilder und zu wenig Text könnte von E Mail Programmen als Spam gelesen werden. Ein VerhĂ€ltnis von 60 % Text zu 40 % Bildern ist völlig in Ordnung.
  • Wenn ihr Produkte aus eurem Shop bewerben möchtet, ĂŒberlegt euch einen einheitlichen Stil, wie alle Produkte abgebildet werden. Zu unterschiedliche Bilder in unterschiedlicher QualitĂ€t wirkt schnell wie Rudis Resterampe.
  • Seid ihr eine Personal Brand und möchtet Fotos von euch zeigen, gönnt euch ein professionelles Shooting! Der Stil der Bilder sollte zu eurem Branding passen.
  • Es ist völlig in Ordnung, Bilder von euch wiederkehrend einzusetzen.
  • Benennt eure Bilder und gebt ihnen einen Alt-Text. Das hat zwei Vorteile:1. Wenn die Bilder nicht angezeigt werden, steht dort, was zu sehen sein sollte.2. Euer Newsletter kann barrierefrei gelesen werden.
  • Ihr könnt auch mit GIFs arbeiten. Manchmal ist ein Bewegtbild eine schöne Alternative. Und im Gegensatz zum Video wird es im E-Mail Programm direkt angezeigt.
  • Wollt ihr auf ein Video verlinken, dann erstellt eine Video-Vorschau als JPG oder GIF und bindet dieses im Newsletter ein.
  • Das perfekte Format fĂŒr euren Newsletter liegt zwischen 600 px und 768 px. Breiter sollten auch eure Bilder nicht sein. Sonst können die Ladezeiten zu lang werden. Besonders mobilen Netz geschieht das schnell.
  • Achtet auf die ausreichende Auflösung von 144 dpi. Bilder mit 72 dpi sehen auf HD-fĂ€higen EndgerĂ€ten unscharf aus.

Tipp: Im GetResponse E-Mail Creator bekommt Ihr Zugriff auf eine Datenbank an kostenfreien Shutterstock-Bildern und Gifs!

7. Einen Call to Action, den man drĂŒcken will

Kinder wollen unbedingt den roten Knopf im Bus drĂŒcken. Dieses kribbeln im Finger kann man auch bei Erwachsenen auslösen: mit der richtigen Gestaltung des Call to Action.

NatĂŒrlich muss der Button zum Unternehmens Design passen. Das steht außer Frage!

Wie bereits erwÀhnt, arbeite ich mit Archetypen. Richtet ihr euer Branding an einem Archetyp aus, wisst ihr, welchen Ausdruck der Call to Action haben sollte, damit eure Leser*innen ihn klicken wollen.

Es gibt Studien, die besagen, dass grĂŒne, runde Buttons am liebsten angeklickt werden. Wahrscheinlich, weil sie so schön harmlos aussehen. NatĂŒrlich kann deshalb nicht jeder grĂŒne, runde Calls to Action in seinem Design integrieren. Das wĂŒrde zu Einheitsbrei fĂŒhren. Und es gĂ€be keinen Wiedererkennungswert.

Ein Beispiel: Eine Parfum-Brand steht fĂŒr ExklusivitĂ€t, Luxus und Leidenschaft. Die Zielgruppe erwartet eine Optik, die teuer, extravagant und verfĂŒhrerisch aussieht. Die Farben könnten nur Schwarz und Weiß sein. Die Schrift sollte elegant wirken.

Wie könnte nun ein luxuriöser Call to Action aussehen? Hier ein paar Beispiele zur Inspiration:

Newsletter-Beispiel mit luxuriösem CTA
Newsletter-Beispiel mit luxuriösem CTA

Beispiel fĂŒr verspielten Button:

Newsletter-Design Beispiel mit verspieltem CTA
Newsletter-Design Beispiel mit verspieltem CTA

 Beispiel fĂŒr rebellischen Button:

Newsletter-Design Beispiel mit rebellischem CTA
Newsletter-Design Beispiel mit rebellischem CTA

 Beispiel fĂŒr sanfte Buttons

Newsletter-Design Beispiel mit sanftem CTA
Newsletter-Design Beispiel mit sanftem CTA

Auf die GrĂ¶ĂŸe kommt es an.

Ein wichtiger Punkt ist, dass der Call to Action groß genug sein muss, um ihn mit dem Finger anklicken zu können. Mindestens 45 Pixel sollte er hoch sein. Um den Button herum ist genug Freiraum wichtig, damit Nutzer*innen auf allen GerĂ€ten mĂŒhelos treffen.

8. Knackige Newsletter-Inhalte schreiben

Nicht nur wegen Zeitersparnis. Auch, weil Leser*innen sich besser informiert fĂŒhlen.

Es gibt eine Marketing Studie zum Thema „Over Choice“. Sie ergab: Zu viel Auswahl sorgt fĂŒr Überforderung. Das Ergebnis ist, dass am Ende gar nichts gekauft wird.

In dem Experiment sollten die Probanden im Supermarkt wÀhrend ihres Einkaufs eine Marmelade aussuchen. Der einen Gruppe wurde die Auswahl zwischen 3 Marmeladen gegeben. Die andere hatte die Wahl zwischen unzÀhligen Marken.

Die erste Gruppe entscheid sich schnell. Die zweite brauchte ewig oder konnte sich gar nicht entscheiden,– sprich kaufte keine Marmelade.

Die Essenz dieses Experiments:

Überfordert eure Leser*innen nicht mit zu vielen Inhalten. Newsletter lesen geschieht nebenbei. Es sollte entspannt im Alltag zu integrieren sein. Sich Unterhaltsam, nicht anstrengend, fĂŒr die Abonnent*innen anfĂŒhlen!

Streicht FĂŒllwörter und kommt auf den Punkt.

Die Texte werden kĂŒrzer und meistens sogar besser. Warum? Weil weniger um den heißen Brei geredet wird. Und auf der mobilen Ansicht ist weniger Text leichter zu gestalten.

Ein Beispiel. Hier ein Satz mit FĂŒllwörtern: „Versuche doch mal weniger FĂŒllwörter zu benutzen.“
Und nun der gleiche Satz, ohne unnötige FĂŒllwörter: „Versuche weniger FĂŒllwörter zu benutzen!“
Welcher Satz klingt fĂŒr euch klarer? Ich denke, ihr versteht, was ich meine.

Mehr Tipps und Vorlagen zur Newsletter-Texterstellung gibt es in unserem Blog Post!

9. Storytelling im E-Mail Marketing

Newsletter Design Trends als Personal Brand

Eure E-Mail-Leser*innen wollen vor allem etwas ĂŒber euch erfahren. Verpackt also eure Inhalte in interessante Anekdoten! Vielleicht kennt ihr das Prinzip der Heldenreise:

Der Autor zeigt seinen Leser*innen anhand seiner eigenen Geschichte was sie aus seinen Erlebnissen lernen können. Sie mĂŒssen die Erfahrung nicht selbst durchleben. Oder sie kennen die Situation bereits und können sich mit dem/der Autor*in identifizieren.

Bei Personal Brands zeigt die Erfahrung, dass Newsletter Mailings besonders gut ankommen, wenn das Design nicht nach Werbung aussieht. Sondern wie eine E-Mail eines Bekannten. Trotzdem dĂŒrfen Logo, Farben und vielleicht ein Bild von euch im Newsletter Design nicht fehlen!

Überlegt euch:

  1. Zu welche Handlung sollen eure Leser*innen durch diesen Newsletter aufgefordert werden?
  2. Welchen Kerngedanken könnt ihr teilen, der zur gewĂŒnschten Handlung fĂŒhren wird?
  3. Wie könnt ihr diesen Gedanken auf ein Erlebnis aus eurem Leben ĂŒbertragen?
    Am besten funktionieren HĂŒrden, Krisen und Probleme mit denen ihr direkt einsteigt. Ohne unnötige Einleitung. Hier Beispiele:

    Hallo (Vorname),
    letztens ist mir was richtig blödes passiert, [
]Ich muss dir was erzĂ€hlen (Vorname),
    neulich hab ich mich total blamiert. [
]

Newsletter Design Trends im E-Commerce

Wenn ihr Produkte verkaufen wollt oder Gutscheine promoten möchtet, kann es hilfreich sein, wenn der Newsletter aussieht wie euer Shop. Auf unserem Blog findet ihr Beispiele, welche Möglichkeit der Newsletter-Gestaltung besonders gut aussehen.

Auch fĂŒr Produktverkauf könnt ihr Storytelling anwenden. Denn wenn es zu euren Produkten eine Geschichte gibt, kann eure Zielgruppe viel besser eine Beziehung zu euch und eurem Angebot aufbauen.

Sei es die Story rund um eure Marke . Oder die Erfolgsgeschichten von euren Testimonials. Egal ob Kosmetik, NahrungsergÀnzung, nachhaltigen lustigen Socken oder Coachings.
Testimonial-Marketing ist mehr als ein Trend! Es ist eine bewehrte Strategie!

10. Responsives Design fĂŒr Handy, Tablet und Co.

Heutzutage lesen Menschen ihre Newsletter und E Mails unterwegs auf ihrem Handy. Euer Newsletter Design sollte auch auf kleinen Bildschirmen schick aussehen.

Vorm Versand rate ich die Darstellung des Newsletter Designs auf verschiedenen EndgerĂ€ten (Devices) und E-Mail Programmen zu testen. Um Darstellungsproblemen vorzubeugen, könnt ihr ganz am Anfang einen Link einfĂŒgen, der euer Newsletter design im Browser als Webansicht öffnet.

Andernfalls kann die fehlerhafte Darstellung oder die etwas zu lange Ladezeit des Newsletter Designs daran schuld sein, dass die Öffnungs- und Klickrate sinkt.

GlĂŒcklicherweise bieten professionelle E-Mail Marketing Tools responsive Vorlagen an. NatĂŒrlich solltet ihr die Vorlagen an euer Design anpassen.

Welche Programme besonders gut geeignet sind, erfahrt ihr hier: Die besten deutschen Newsletter-Tools

HĂ€ufig gestellte Fragen zum Newsletter-Design

Wie designe ich einen Newsletter?

10 Tipps fĂŒr dein optimales Newsletter-Design:
1. Erstelle ein Design mit Wiedererkennungswert
2. Überzeuge mit Farben
3. Den richtigen Aufbau fĂŒr den Newsletter wĂ€hlen
4. Texte leserlich gestalten: Mit Schriftarten und GrĂ¶ĂŸen
5. Mit mehr Weißraum hochwertiger wirken!
6. Bilder im Newsletter optimal einsetzen
7. Einen Call to Action einbetten, den man drĂŒcken will
8. Knackige Newsletter Inhalte schreiben
9. Storytelling im E-Mail Marketing einsetzen
10. Responsives Design fĂŒr Handy, Tablet und Co.

Wie soll ein guter Newsletter aussehen?

Ein attraktiver Newsletter, den men gerne anklickt, sollte die folgenden Elemente enthalten:
– eine aufmerksamkeitserregende Betreffzeile & Teaser Text
– eine spannende Header Section
– dein Markenlogo
– Content inklusive Videos, Bildern, Text und CTA-Buttons
– eine Footer Section inklusive Abmeldelink und Impressumsinformationen

Welches Programm fĂŒr Newsletter?

Die beliebtesten Anbieter fĂŒr Newsletter sind: GetResponse, Sendinblue, CleverReach, ActiveCampaign, MailChimp, AWeber, Rapidmail, MailerLite, Benchmark, Hubspot Marketing Hub.


Anne Seiler
Anne Seiler
Annes Motto: Branding bedeutet vorankommen! – Mehr und qualitativ bessere Kunden erreichen ohne unnötig hohen Werbeaufwand. Stattdessen mit einer authentischen Marke, die fĂŒr sich selbst spricht. Als Wahlhamburgerin arbeitete Sie nach ihrem Studium seit 2012 in Werbeagenturen. Ende 2019 entschied sie, als selbststĂ€ndige Markenstrategin und Designerin, die Welt zu bereisen. Ihre Vision: Menschen mit Herzensbusiness helfen, ihr „Baby“ erfolgreich zu machen! Und zwar mit Persönlichkeit, Charakter-Marken und einer starken Positionierung. Außerdem schlĂ€gt ihr Herz fĂŒr benutzerfreundliches Webdesign. 2020 fand sie zwei Mitstreiterinnen, die sie optimal ergĂ€nzen. Seitdem arbeiten sie als Kreativkollektiv [Laik‱ju] zusammen. Am einfachsten erreichst du Anne ĂŒber LinkedIn.