Eine Bestellbestätigungs-E-Mail ist eine wichtige Transaktionsmail, die bestätigt, dass die Bestellung eines Kunden erfolgreich eingegangen ist. Diese E-Mail enthält normalerweise wichtige Infos wie eine Bestellübersicht und manchmal auch eine Rechnung oder Quittung.
Bestellbestätigungs-E-Mails sind essentiell für den reibungslosen Ablauf deiner Shop-Prozesse. Sie halten deine Kunden auf dem Laufenden und helfen dabei, Support-Anfragen rund um Bestellungen zu reduzieren.
Eine gut durchdachte Strategie für Bestätigungs-E-Mails kann auch den Aufbau deiner Marke unterstützen und möglicherweise den Umsatz durch Cross-Selling und Upselling steigern. Gleichzeitig gibt es jedoch einige DSGVO- und CCPA-Vorgaben, die du beim Erstellen deiner Bestellbestätigungs-E-Mails beachten solltest.
In diesem Artikel stellen wir dir 11 inspirierende Bestellbestätigungs-E-Mails vor, zusammen mit den besten Vorgehensweisen und Vorschriften, die du beachten solltest, um das Potenzial dieser E-Mails optimal zu nutzen.
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Entdecke, wie du Bestellbestätigungs-E-Mails erstellst, die nicht nur Sicherheit vermitteln, sondern auch durch strategisches Cross-Selling und Markenaufbau zusätzliche Verkäufe generieren.
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Was ist eine Bestellbestätigungs-E-Mail?
Eine Bestellbestätigungs-E-Mail ist eine E-Mail, die einem Kunden unmittelbar nach der Bestellung zugesandt wird. Die E-Mail bestätigt, dass dein Shop die Bestellung erhalten hat und bearbeitet.
Eine Bestellbestätigungs-E-Mail ist eine von mehreren E-Mail-Kampagnen, die als Transaktions-E-Mails bezeichnet werden. Diese E-Mails werden durch die Aktionen der Kunden in deinem Shop ausgelöst. Die Bestellbestätigungs-E-Mail wird beispielsweise versendet, sobald der Kunde seinen Kauf abgeschlossen hat und dein Shop die Zahlung bearbeitet hat.
Die Bestätigungs-E-Mail dient praktisch als Kaufbeleg. Sie entspricht der Quittung, die du normalerweise nach dem Kauf in einem Ladengeschäft erhältst. In der E-Mail können deine Online-Kunden die gekauften Artikel, den berechneten Betrag und das voraussichtliche Lieferdatum einsehen.
Hier ist ein gutes Beispiel für eine Bestellbestätigungs-E-Mail.

Bestellbestätigungs-E-Mails sind extrem wichtig, weil sie:
1. Kunden Sicherheit geben
Im Gegensatz zu einem Ladengeschäft, wo Kunden etwas kaufen und mitnehmen können, gibt es bei Online-Käufen eine kritische Lücke zwischen der Bestellung und dem Erhalt der Artikel. Kunden können in dieser Zeit unsicher sein, weshalb eine zuverlässige Kommunikation so wichtig ist.
Bestellbestätigungs-E-Mails werden sofort nach der Bestellung verschickt. Diese E-Mails schaffen Vertrauen und nehmen den Online-Käufern die Angst, indem sie ihnen eine Zusammenfassung ihrer Bestellung und einen Zeitrahmen für die Lieferung geben. Das steigert die Kundenzufriedenheit und kann dir helfen, mehr positive Produktbewertungen zu bekommen.
2. Engagement fördern
Kunden erwarten Bestellbestätigungs-E-Mails. Sie möchten sehen, dass dein Shop die richtigen Artikel erfasst hat. Sie möchten wissen, wie viel ihnen berechnet wurde, eine digitale Quittung erhalten und wissen, wann sie mit der Lieferung der Artikel rechnen können.
Daher haben diese E-Mails hohe Interaktionsraten. Aus diesem Grund nutzen clevere Vermarkter diese E-Mails, um ihre Markengeschichte zu stärken.
Wie du in den folgenden Beispielen für Kaufbestätigungs-E-Mails sehen wirst, nutzen einige Marken die hohen Interaktionsraten, um Kundenfeedback zu sammeln, Kunden zu bitten, den Social-Media-Kanälen der Marke zu folgen und sogar, um für andere Produkte zu werben.
3. Compliance sicherstellen
Gemäß den Bestimmungen der DSGVO und des CCPA sind Marken nicht verpflichtet, die ausdrückliche Zustimmung der Kunden einzuholen, um ihnen Bestellbestätigungs-E-Mails zu senden. Das liegt daran, dass diese E-Mail-Bestätigungen als notwendig für die Erfüllung des Kaufvertrags gelten.
Kunden erwarten außerdem Quittungen oder Rechnungen von deinem Shop für steuerliche Zwecke. Diese Dokumente werden häufig für Buchhaltung oder steuerliche Zwecke benötigt. In vielen Fällen sind Rechnungen in den Bestellbestätigungs-E-Mails enthalten.
Es gibt jedoch einige Nuancen zu beachten. Wir werden weiter unten näher darauf eingehen, wann eine Einwilligung beim Versand von Transaktions-E-Mails erforderlich sein könnte.
4. Den Kundensupport entlasten
Wenn ein Kunde innerhalb weniger Minuten nach der Bestellung keine klaren Details zu seiner Bestellung erhält, wird er sich an dein Support-Team wenden. Dies ist eine unnötige Arbeitsbelastung für dein Kundenservice-Team.
Bestätigungs-E-Mails sowie Folge-E-Mails, die Versand- und Lieferdetails bestätigen, verhindern das.
5. Upselling- und Cross-Selling-Möglichkeiten präsentieren
Du kannst Bestellbestätigungs-E-Mails auch nutzen, um andere Artikel in deinem Shop zu verkaufen (Upselling oder Cross-Selling).
Dies ist eine der besten Möglichkeiten, den durchschnittlichen Bestellwert zu steigern. Du kannst Kunden beispielsweise bitten, innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen ergänzenden Artikel zu ihrer Bestellung hinzuzufügen, damit dieser zusammen mit der bestätigten Bestellung versandt wird. Anreize wie Sonderrabatte können verwendet werden, um die Konversionsrate zu steigern.
Du solltest wissen, dass deine Bestellbestätigungs-E-Mail, sobald du darin für Artikel wirbst, nach den DSGVO-Vorschriften zu einer Marketing-E-Mail wird. Daher musst du die Vorschriften für E-Mail-Marketing befolgen, z. B. die Einholung der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.
Angesichts der großen Bedeutung von Bestätigungsnachrichten müssen diese Kampagnen automatisiert werden, um eine effiziente Zustellung zu gewährleisten. Dazu brauchst du zuverlässige E-Mail-Marketing-Automatisierungstools, die Transaktions-E-Mails unterstützen. Diese Tools müssen eine hohe Zustellbarkeit garantieren, damit die E-Mails ohne Verzögerungen im Posteingang der Empfänger (und nicht im Spam-Ordner) ankommen.
Elemente einer Bestellbestätigungs-E-Mail
Folgendes sollte eine Bestellbestätigungs-E-Mail enthalten:
1. Bestellnummer
Die Bestellnummer wird von deinem System automatisch generiert, sobald die Bestellung aufgegeben wurde. Diese eindeutige Kennung ist wichtig, zum Beispiel für Kundenanfragen, falls es ein Problem mit der Bestellung gibt.
Idealerweise sollte die Bestellnummer in der Betreffzeile der E-Mail und noch einmal in der Kopfzeile des E-Mail-Textes stehen.
2. Bestellübersicht
Hier findest du die Einzelheiten der Bestellung. Die Zusammenfassung enthält eine Aufschlüsselung der gekauften Artikel, einschließlich ihrer Namen, Mengen, Bilder und Preise.
Die Zusammenfassung kann auch das Bestelldatum sowie die Größe und Farbe der Artikel enthalten, falls zutreffend, z. B. wenn es sich um ein Bekleidungsgeschäft handelt.
3. Aufschlüsselung der Rechnung
Die Rechnungs- oder Kostenaufstellung enthält alle mit der Bestellung verbundenen Kosten. Du findest dort die Gesamtsumme aller gekauften Artikel, die Versandkosten und die Steuern, sofern diese nicht in den Stückpreisen enthalten sind.
Außerdem können alle gewährten Rabatte oder Sonderangebote in dieser Zusammenfassung aufgeführt sein. Du kannst also eine Zeile einfügen, in der der durch den Rabatt abgezogene Betrag angegeben ist.
4. Zahlungsinformationen
In diesem Abschnitt wird dem Kunden gezeigt, wie die Bestellung bezahlt wurde. Hier können zum Beispiel die Daten der Kreditkarte, mit der die Bestellung bezahlt wurde, in redigierter Form angegeben werden.
Außerdem wird genau angegeben, wie viel dieser Karte oder einer anderen vom Kunden verwendeten Online-Zahlungsmethode belastet wurde.
5. Versanddetails
In diesem Abschnitt sieht der Kunde die von ihm gewählte Versandart, z. B. Standardversand oder Expressversand. Die bei der Bestellung angegebene Lieferadresse wird ebenfalls hier angezeigt.
Zu guter Letzt findest du hier auch Infos zum voraussichtlichen Liefertermin. Normalerweise kriegt der Kunde weitere E-Mails mit zusätzlichen Lieferdetails. Zum Beispiel kriegt er eine Lieferbestätigung, wenn seine Bestellung unterwegs ist und wenn sie angekommen ist.
6. Geschäftliche Kontaktdaten
Schließlich enthält die E-Mail deine Geschäftsdaten, einschließlich deiner Adresse und Informationen zum Kundensupport. In einer ansprechenden Bestellbestätigungs-E-Mail werden die Kunden gebeten, sich zu melden, falls sie weitere Hilfe bei ihrer Bestellung brauchen.
Sie kann auch nützliche Ressourcen enthalten, wie einen Link zur Sendungsverfolgung und einen Link zu einem FAQ-Bereich, in dem Kunden mehr über deine Rückgabebedingungen und Garantie erfahren können.
Ein Link zur Bestellbestätigungsseite kann ebenfalls in diesen E-Mails enthalten sein. Käufer können diese Seite aufrufen und Änderungen beantragen, wenn beispielsweise ein Problem mit der Adresse des Kunden vorliegt.
Schauen wir uns mal an, wie diese Elemente zusammenkommen, um ansprechende Bestätigungs-E-Mails zu erstellen.
11 Beispiele für Bestellbestätigungs-E-Mails
Hier sind einige unserer Lieblings-Bestellbestätigungs-E-Mails.
1. ADAC – Eine einfache Bestellbestätigungs-E-Mail
Die Bestellbestätigung des ADAC Mautportals setzt stark auf Klarheit und Zweckmäßigkeit. Sie bestätigt die Bestellung eindeutig und erklärt zusätzlich, welche Dokumente im Anhang enthalten sind und wie diese verwendet werden sollen.
Ein großer Vorteil ist die inhaltliche Einordnung: Kund:innen erfahren nicht nur, dass sie bestellt haben, sondern auch, was sie mit der Bestätigung konkret tun müssen (z. B. Aufbewahrung für den Nutzungszeitraum). Das ist besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten ein wichtiger Mehrwert.
Gleichzeitig ist die E-Mail sehr textlastig und verzichtet nahezu vollständig auf visuelle Elemente oder Strukturhilfen. Dadurch wirkt sie eher wie ein formales Schreiben als wie ein moderner digitaler Touchpoint.
👉 Kurz gesagt: Informativ und klar, aber sehr nüchtern und wenig nutzerfreundlich aufbereitet.

2. Sellpy – Eine Bestätigungs-E-Mail, die eine Verbindung zur Mission der Marke herstellt
Sellpy ist ein Secondhand-Anbieter für Kleidung. In ihrer Bestellbestätigungs-E-Mail fassen sie nicht einfach nur die Bestellung zusammen, sondern weisen auch darauf hin, dass die Versandtaschen wiederverwendbar sind. Das passt perfekt zur Zero-Waste Mission der Marke.
Außerdem binden sie noch einen CTA zurück zum Shop ein mit dem Hinweis darauf, dass es noch mehr gibt, falls man mit seiner Ausbeute noch nicht zufrieden ist.

3. Tchibo – Eine Bestellbestätigungs-E-Mail, mit Verweis auf weitere mögliche Aktionen
Die Bestellbestätigungs- bzw. Versandbestätigungs-Mail von Tchibo hebt sich deutlich durch ihre visuelle Gestaltung und Serviceorientierung ab. Ein großes Bild, klare Abschnitte und eine freundliche Ansprache sorgen für einen deutlich zugänglicheren Einstieg.
Neben den klassischen Bestelldetails bietet die E-Mail zusätzliche Funktionen wie Sendungsverfolgung, Zugriff auf die Rechnung im Kundenkonto sowie Hinweise zur Zustellung. Das erleichtert Kund:innen aktiv die nächsten Schritte.
Darüber hinaus nutzt Tchibo den Touchpoint für dezentes Cross-Selling, etwa durch die Darstellung beliebter Kategorien. Diese Inhalte sind klar getrennt und stören nicht die eigentliche Funktion der E-Mail.
👉 Kurz gesagt: Gut strukturiert, visuell ansprechend und serviceorientiert – mit sinnvoll eingesetzten Zusatzinhalten.

4. Affenzahn – Aufruf zur Registrierung
Die Bestellbestätigungs-E-Mail von Affenzahn ist eher klassisch gehalten. Ein wirksames Detail jedoch, um langfristige Kunden zu sammeln, ist der Aufruf, ein Konto zu erstellen, um alle Details zur aktuellen Bestellung einsehen zu können.

5. Broke + Schön – Eine Bestätigungs-E-Mail mit personalisierten Produktempfehlungen
Die Bestellbestätigung von Broke + Schön setzt stark auf visuelle Elemente und ein modernes Layout. Die bestellten Produkte werden mit Bildern dargestellt, was die Übersichtlichkeit erhöht und gleichzeitig emotional wirkt.
Neben den klassischen Bestelldetails integriert die Mail aktiv Cross-Selling-Elemente bzw. persönliche Empfehlungen („Dir könnten auch folgende Produkte gefallen“). Dadurch wird die Bestellbestätigung zusätzlich als Verkaufskanal genutzt.
Allerdings kann genau dieser Fokus auch vom eigentlichen Zweck ablenken. Die E-Mail ist weniger auf schnelle Informationsaufnahme optimiert, sondern stärker auf Inspiration und Weiterkauf ausgerichtet.
👉 Kurz gesagt: Optisch ansprechend und verkaufsstark, aber mit leichtem Fokusverlust auf die Kernfunktion.

6. Etepetete – Bestellbestätigungs-E-Mail mit Erinnerung an das Abo
Die Bestellbestätigungs-E-Mail von etepetete kombiniert eine persönliche Ansprache mit einer klar strukturierten Übersicht der Bestellung. Bereits im Einstieg wird die Marke emotional aufgeladen („gemeinsam die Welt ein bisschen besser machen“), was gut zur nachhaltigen Positionierung passt.
Inhaltlich überzeugt die Mail durch Transparenz: Neben den klassischen Bestelldetails werden auch spezifische Abo-Informationen wie Lieferfrequenz und erste Lieferung klar kommuniziert. Das schafft besonders bei wiederkehrenden Bestellungen zusätzliche Orientierung.
Die Struktur ist übersichtlich, mit klar getrennten Abschnitten für Bestellung und Abo. Ergänzend bietet die E-Mail Support-Informationen und bleibt insgesamt nahbar in der Tonalität.
👉 Kurz gesagt: Persönlich, übersichtlich und besonders stark in der Kommunikation von Abo-Details.

7. Geschenkbaum – Klare Hinweise auf weiteren Ablauf
Die Bestellbestätigung von GeschenkBaum nutzt den Moment gezielt für emotionale Markenkommunikation. Der Einstieg stellt nicht nur die Bestellung in den Mittelpunkt, sondern auch den Impact („Einsatz für Wälder, Arten- und Klimaschutz“).
Besonders positiv ist die klare Kommunikation der nächsten Schritte: Kund:innen erfahren genau, was als Nächstes passiert (Zertifikat per Mail, Versand eines Päckchens). Das reduziert Unsicherheit und schafft Orientierung.
Die E-Mail ist bewusst reduziert gehalten und verzichtet auf überflüssige Details zugunsten einer klaren Nutzerführung und eines starken Call-to-Actions.

8. Origin – Genauer nächster Schritt nach Bestellung
Die Bestellbestätigung von Origin geht über die reine Bestätigung hinaus und bietet konkrete Nutzungshinweise. Kund:innen erhalten direkt eine Anleitung, wie sie ihr gekauftes Produkt (z. B. ein Spiel) nutzen bzw. herunterladen können.
Das ist besonders bei digitalen Produkten ein großer Mehrwert, da Unsicherheiten direkt nach dem Kauf abgefangen werden. Die Kombination aus Anleitung und Bestellübersicht macht die E-Mail sehr funktional.
Visuell ist die Mail eher schlicht gehalten, der Fokus liegt klar auf der Hilfestellung und weniger auf Markeninszenierung.

9. Boden – Klar strukturiert, serviceorientiert
Die Bestellbestätigung von BODEN überzeugt durch eine klare Struktur und gute Lesbarkeit. Wichtige Informationen wie Bestellung, Preise und Versanddetails sind sauber gegliedert und schnell erfassbar.
Ein zentral platzierter Call-to-Action („Bestellung ansehen“) sorgt für eine klare Nutzerführung. Zusätzlich werden Serviceaspekte wie kostenlose Rücksendungen prominent kommuniziert – ein wichtiger Vertrauensfaktor im E-Commerce.
Die E-Mail bleibt insgesamt sachlich, setzt aber gezielt auf Serviceargumente zur Kundenbindung.
10. Etsy – Eine Bestellbestätigungs-E-Mail mit Infos zum Händler und Trustfaktoren
Die Bestellbestätigung von Etsy geht über klassische Shop-Mails hinaus und integriert plattformspezifische Elemente. Neben den Bestelldetails stehen vor allem der Verkäufer, Supportmöglichkeiten und der Käuferschutz im Fokus.
Besonders hervorzuheben ist die klare Nutzerführung mit mehreren sinnvollen Aktionen: Paket verfolgen, Beleg anzeigen oder direkt Kontakt aufnehmen. Dadurch wird die E-Mail zu einem zentralen Steuerungspunkt für die gesamte Bestellung.
Zusätzlich stärkt Etsy Vertrauen durch Hinweise auf Käuferschutz und Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

11. Treatwell – Eine Bestellbestätigungs-E-Mail mit Hinweisen zur Buchungsänderung und Infos zum Termin
Die Bestellbestätigung von Treatwell (Terminbestätigung) enthält eine Vielzahl an Informationen rund um die Buchung: Termin, Ort, Behandlung, Kontaktinformationen sowie ausführliche Hinweise und Bedingungen.
Das ist besonders bei Dienstleistungen sinnvoll, da Kund:innen alle relevanten Details gesammelt erhalten. Auch die Möglichkeit zur Terminänderung ist klar integriert.
Allerdings wirkt die E-Mail durch die Menge an Text schnell überladen. Wichtige Informationen könnten durch bessere visuelle Struktur stärker hervorgehoben werden.

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So schreibst du eine Bestellbestätigungs-E-Mail
Befolge diese Best Practices, um erfolgreiche E-Mail-Kampagnen für Bestellbestätigungen zu erstellen.
1. Verfasse klare Betreffzeilen
Deine Betreffzeile sollte mit der Bestellnummer beginnen, damit Kunden sofort wissen, worum es in der E-Mail geht.
Befolge danach die Best Practices für Betreffzeilen. Achte zum Beispiel darauf, dass die Betreffzeile zwischen 30 und 50 Zeichen lang ist. Du kannst auch ein paar Emojis und ansprechende Wörter verwenden, um deine Kunden für ihre neuen Einkäufe zu begeistern.
Gute Beispiele sind „Bestätigungsbenachrichtigung: Deine Bestellung [Bestellnummer] ist unterwegs! 🥳” und „Hurra! Deine Bestellung [Bestellnummer] ist bestätigt! 🎉”.
2. Schick deine Bestellbestätigungs-E-Mail sofort
Die meisten der oben genannten Vorteile von Bestätigungs-E-Mails gelten nur, wenn du diese E-Mails direkt nach dem Kauf verschickst. Denk mal drüber nach: Deine Kunden werden unruhig und wenden sich an deinen Kundensupport, wenn sie nicht innerhalb weniger Minuten eine Bestätigung für ihre Bestellung bekommen. Das beeinträchtigt das Kundenerlebnis und kann zu weniger Wiederholungskäufen führen.
Deshalb müssen Bestätigungsnachrichten mit einer zuverlässigen Lösung automatisiert werden, damit sie die Posteingänge deiner Kunden sofort nach der Bestellung erreichen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du einen automatisierten Workflow für Bestellbestätigungen erstellen kannst.
3. Sende Folge-E-Mails mit Versand- und Lieferdetails
Die Auftragsabwicklung besteht aus mehreren Schritten. Die Bestätigung, dass eine Bestellung aufgegeben wurde, ist nur ein Teil dieses Prozesses. Du musst Folge-E-Mails senden, um Kunden über den Versand und die Lieferung zu informieren.
Die erste Folge-E-Mail kannst du versenden, sobald die Bestellung bearbeitet wurde und dein Lager verlässt.
Die zweite E-Mail kann verschickt werden, sobald das Lieferteam die Bestellung als zugestellt markiert hat. Hier ist ein Beispiel für eine Versandbestätigungs-E-Mail.
Einige Marken gehen noch einen Schritt weiter und schicken ein paar Tage nach der Lieferung eine dritte E-Mail, in der sie um Kundenfeedback bitten. Die zeitliche Verzögerung gibt den Kunden genug Zeit, das Produkt zu testen, sodass sie aussagekräftiges Feedback geben können.
4. Befolge die DSGVO-Richtlinien
Beachte die DSGVO, wenn du deine Bestellbestätigungs-E-Mails erstellst. Denk daran, dass diese Vorschriften es Marken erlauben, Bestätigungs-E-Mails ohne Zustimmung der Kunden zu versenden. Dies gilt jedoch nur, wenn sich die Bestätigungs-E-Mail ausschließlich auf die vom Kunden durchgeführte Aktion bezieht, d. h. es muss sich um eine reine Transaktions-E-Mail handeln.
Wenn du Bestellbestätigungs-E-Mails also für andere Zwecke wie Upselling und Cross-Selling von Produkten nutzen möchtest, musst du die Standardvorschriften für E-Mail-Marketing einhalten. Dies ist besonders wichtig, wenn deine Marke in Regionen tätig ist, die die DSGVO befolgen.
5. Halte die Markenkonsistenz aufrecht
Transaktions-E-Mails sollten sich auf die spezifische Aktion des Kunden konzentrieren. Bei Bestellbestätigungs-E-Mails sollte sich der Text auf die Bestelldetails konzentrieren.
Das heißt aber nicht, dass du deine einzigartige Markenstimme oder deinen Tonfall nicht in den Text einfließen lassen kannst. Es hindert dich auch nicht daran, deinen Branding-Stil zu präsentieren.
Lass deine Markenstimme und deinen Markenton beim Verfassen dieses Textes zum Ausdruck kommen. Wenn du einen lustigen, witzigen Ton hast, behalte diesen auch in deinen Bestätigungs-E-Mails bei. Du kannst auch gerne ein paar Details darüber hinzufügen, wofür deine Marke steht. Das haben wir bei den oben genannten Beispielen von Etsy und Haoma gesehen.
Natürlich solltest du dabei darauf achten, dass die E-Mail sich weiterhin auf das Hauptziel konzentriert, nämlich den Kunden über seine Bestellung zu informieren.
Neben dem Text selbst solltest du dein Branding in der gesamten E-Mail zur Geltung bringen, indem du deine Markenfarben in die Kopfzeile und die CTA-Schaltflächen integrierst. Dies ist eine großartige Möglichkeit, deine Marke zu stärken und die Markenbekanntheit zu steigern.
6. Füge relevante CTAs ein
Eine ansprechende Transaktions-E-Mail lädt Kunden dazu ein, eine tiefere Verbindung zu deiner Marke aufzubauen.
Zunächst solltest du mehrere Links zur Bestellung bereitstellen. Füge Links neben jedem Artikel hinzu, falls Nutzer zu deiner Website zurückkehren möchten, um sich die Produkte anzusehen.
Füge außerdem einen Link zu deiner Kontaktseite hinzu. Dies ist wichtig für Kunden, die Fragen zur Bestellung haben oder Probleme mit dem Versand haben.
Füge neben diesen hilfreichen Links auch CTAs ein, die Kunden zu weiteren Aktionen einladen, z. B. Feedback zu geben, deine Marke in ihren Netzwerken weiterzuempfehlen, deinem Kundenbindungsprogramm beizutreten oder deiner Marke in den sozialen Medien zu folgen.
Hier kann A/B-Testing hilfreich sein. Probier verschiedene CTAs aus, um herauszufinden, welche für deine Zielgruppe am besten funktioniert.
7. Investiere in einen zuverlässigen Anbieter für Transaktions-E-Mails
Schließlich ist der beste Weg, um den Erfolg deiner Bestellbestätigungs-E-Mails sicherzustellen, in einen vertrauenswürdigen Transaktions-E-Mail-Dienstleister zu investieren. Denk daran, dass Bestellbestätigungs-E-Mails eine der verschiedenen Arten von Transaktions-E-Mails sind, die dein Unternehmen an Kunden senden muss.
Andere ähnliche E-Mails, die du verschicken musst, sind Versand- und Lieferbestätigungen, E-Mails zum Zurücksetzen des Passworts und Willkommens-E-Mails.
Je mehr Kunden du hast, desto zuverlässiger muss der Dienstleister sein, um eine optimale Zustellbarkeit zu gewährleisten. Such nach einer Transaktions-E-Mail-Software, die eine Zustellrate von 99 % garantiert.
Die Lösung sollte auch mit deinen Anforderungen skalierbar sein. Wenn du beispielsweise in Kürze eine große Anzahl von Transaktions-E-Mails versenden möchtest, benötigst du einen Anbieter, der dedizierte IP-Adressen unterstützt.
Bei GetResponse bieten wir Transaktions-E-Mails als separates Add-on an, das du in deinen bestehenden GetResponse-E-Mail- oder Max-Tarif aufnehmen kannst. Die Preise richten sich nach der Anzahl deiner monatlichen E-Mail-Versendungen.
Unsere Lösung nutzt API- oder SMTP-Trigger, um automatisierte Transaktions-E-Mails zu versenden. Du musst lediglich deine E-Commerce-Plattform mit GetResponse verbinden, die erforderlichen Trigger festlegen und deine Nachrichten konfigurieren. Unsere Plattform beginnt dann automatisch mit dem Versand von Transaktions-E-Mails.
GetResponse lässt sich in beliebte E-Commerce-Plattformen wie Shopify, WooCommerce und BigCommerce integrieren.
Unsere zuverlässige Infrastruktur hat unseren Kunden in den letzten 20 Jahren eine E-Mail-Zustellbarkeit von 99 % garantiert. Wir bieten auch leistungsstarke Analysen, mit denen du Öffnungen, Klicks und Bounce-Raten verfolgen kannst.
Wenn du dich für GetResponse Max anmeldest, bekommst du außerdem einen eigenen Customer Experience Manager, Beratung zur Zustellbarkeit, Single Sign-On (SSO), eine eigene IP-Adresse und Beratung zu E-Mail-Kampagnen.
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So automatisierst du Bestellbestätigungs-E-Mails in GetResponse
Du brauchst einen kostenpflichtigen GetResponse-Tarif mit dem Add-on für Transaktions-E-Mails, um Bestellbestätigungs-E-Mails zu automatisieren.
Sobald du dich angemeldet hast, klick oben auf das Menü „Tools“ und dann auf „Automatisierung“.
Klicke anschließend auf „Workflow erstellen”. Dadurch gelangst du zu dieser Seite.
Hier findest du verschiedene Automatisierungsvorlagen, darunter eine DSGVO-konforme Vorlage für Bestellbestätigungen.
Klick auf „Vorlage verwenden“, um unseren visuellen Automatisierungs-Builder zu öffnen, wo du den Workflow anpassen kannst.
Wie oben gezeigt, kannst du im Automatisierungs-Workflow eine Aufteilung vornehmen, um zwei Kundensegmente anzusprechen. Ein Segment ist für Kunden, die dem Erhalt von Marketingnachrichten zugestimmt haben, das andere für Kunden, die dies nicht getan haben.
Ein Workflow sendet eine Bestätigungs-E-Mail mit Upsells und Cross-Sells an Kunden, die ihre Zustimmung gegeben haben. Das andere Segment erhält eine reine Transaktions-Bestätigungs-E-Mail. So stellst du sicher, dass deine E-Mails nach dem Kauf jederzeit DSGVO-konform bleiben.
Was ist deine größte Herausforderung bei Bestellbestätigungs-E-Mails – die sofortige Zustellung sicherzustellen, die DSGVO-Konformität aufrechtzuerhalten oder die Optimierung für zusätzliche Verkäufe?
Häufig gestellte Fragen zu Bestellbestätigungs-E-Mails
Was ist eine Bestellbestätigungs-E-Mail?
Eine Bestellbestätigungs-E-Mail ist eine Transaktions-E-Mail, die direkt nach der Bestellung eines Kunden verschickt wird. Sie bestätigt den Kauf, liefert einen Zahlungsnachweis und enthält wichtige Details wie die Bestellübersicht, die Rechnungsaufstellung und Versandinformationen.
Wann solltest du eine Bestellbestätigungs-E-Mail verschicken?
Gleich nachdem der Kauf abgeschlossen ist. Wenn du sie innerhalb von Minuten verschickst, beruhigt das die Kunden, reduziert Support-Anfragen wie „Ist meine Bestellung angekommen?“ und macht klar, was als Nächstes passiert (Bearbeitung, Versand, Lieferstatus-Updates).
Was sollte eine Bestellbestätigungs-E-Mail enthalten?
Mindestens die Bestellnummer, die Bestellübersicht (Artikel, Mengen, Preise), die Rechnungsaufschlüsselung (Steuern, Versand, Rabatte), Zahlungsdetails (redigiert), die Lieferadresse und die voraussichtliche Lieferzeit sowie klare Kundensupport-/Kontaktoptionen. Viele Marken fügen auch einen Link zur Sendungsverfolgung und Links zu Rückgabe-/FAQ-Seiten hinzu.
Kannst du Bestellbestätigungs-E-Mails für Upselling oder Cross-Selling nutzen?
Ja, Bestellbestätigungs-E-Mails haben oft eine hohe Interaktionsrate – aber pass auf, dass du die Vorschriften einhältst. Wenn du Werbeinhalte (wie Produktempfehlungen, Rabatte oder Weiterempfehlungen) hinzufügst, kann die Nachricht in einigen Ländern als Marketing-E-Mail angesehen werden, für die eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich ist. Ein sicherer Ansatz ist es, Kunden nach ihrer Zustimmung zu segmentieren und Werbezusätze nur an diejenigen zu senden, die sich dafür entschieden haben.
Brauchen Bestellbestätigungs-E-Mails die Zustimmung der Kunden nach der DSGVO?
Normalerweise brauchen reine Transaktionsbestellungen keine Marketing-Zustimmung, weil sie für den Kaufvertrag und als Transaktionsnachweis nötig sind. Wenn du aber Marketing-Inhalte (Upselling, Cross-Selling, Newsletter, andere Werbeaktionen) einbaust, musst du vielleicht die üblichen Regeln für die Zustimmung zum E-Mail-Marketing befolgen.
Wie reduzieren Bestellbestätigungs-E-Mails die Arbeitsbelastung des Kundensupports?
Sie beantworten proaktiv die häufigsten Fragen: Was wurde bestellt, was wurde berechnet, wohin wird die Bestellung geliefert und wann sollte sie ankommen? Durch das Hinzufügen klarer Links zu Rücksendungen, Versandrichtlinien, Sendungsverfolgung und FAQs können Tickets und Nachfragen wie „Wo ist meine Bestellung?“ weiter reduziert werden.
Solltest du eine Quittung oder Rechnung in die Bestätigungs-E-Mail einfügen?
In vielen Fällen ja. Kunden brauchen oft Quittungen oder Rechnungen für Buchhaltungs- und Steuerzwecke. Du kannst die Rechnungsdetails in den E-Mail-Text einfügen oder eine PDF-Quittung anhängen – achte nur darauf, dass die E-Mail übersichtlich bleibt und sensible Zahlungsinformationen immer unkenntlich gemacht werden.
Welche Folge-E-Mails sollten nach einer Bestellbestätigung verschickt werden?
Die meisten E-Commerce-Marken senden mindestens zwei: eine Versandbestätigung (mit Spediteur und Sendungsverfolgung) und eine Lieferbestätigung. Einige senden auch einige Tage später eine E-Mail nach der Lieferung, um Feedback oder Bewertungen anzufordern, sobald die Kunden Zeit hatten, das Produkt zu verwenden.
Wie kannst du Bestellbestätigungs-E-Mails automatisieren?
Nutze die Automatisierung von Transaktions-E-Mails, die durch Kaufereignisse von deiner E-Commerce-Plattform ausgelöst werden. Die besten Einstellungen senden die Bestätigung sofort, personalisieren den Inhalt mit Bestelldaten und segmentieren Kunden nach Marketing-Einwilligung, sodass du die Vorschriften einhalten und gleichzeitig die Kontaktpunkte nach dem Kauf strategisch nutzen kannst.
Deshalb brauchst du eine wirklich gute Bestellbestätigungsmail
Deine Kunden werden frustriert sein, wenn sie jedes Mal den Kundensupport kontaktieren müssen, um Informationen zu ihren Bestellungen zu erhalten. Auch dein Unternehmen verschwendet Geld und Zeit, um sich um diese Kunden zu kümmern. Das sind unnötige Kopfschmerzen und Kosten, die du dir ersparen kannst.Such dir einen zuverlässigen Anbieter für Transaktions-E-Mails, um diese Kommunikation zu automatisieren. Und denk daran, die oben genannten Best Practices zu befolgen.
