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Was sind Pop-Ups?: Alles, was du über die kleinen Werbe-Fenster wissen musst

8 Min.
Aktualisiert:

Wir haben sie alle schonmal gesehen – und in vielen Fällen sicher auch mal weggeklickt:

Pop-Ups.

Kaum ein Thema im Online Marketing ist so umstritten wie die Nutzung von Pop-Ups. Viele deiner potentiellen Kunden benutzen heutzutage nicht nur einen Adblocker, sondern besitzen durch Ihren Internetbrowser bereits einen integrierten Pop-Up-Blocker.

Immerhin mag es niemand, wenn er beim Online-Browsing durch ein Pop-Up gestört wird, richtig?

Nicht ganz.

Richtig angewendet, können Pop-Ups deine Conversion-Rate deutlich steigern. Auch deine Kunden werden dir bei gut integrierten Pop-Ups am Ende des Tages danken, wenn sie ansonsten eine laufende Sale-Aktion oder eine Newsletter-Anmeldung verpasst hätten.

Pop-Ups Definition: Was genau sind eigentlich Pop-Ups?

Grafik einer Figur, die von Fragezeichen umgeben ist

Das Wort “to pop-up” kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie “aufpoppen, auftauchen”.

Damit weißt Du bestimmt bereits, worum es bei Pop-Ups geht: Es sind Informationen, die wir den Besuchern unserer Website zeigen. Die Form, die wir dafür wählen, sind die Pop-Ups.

Anders als bei statischen Texten auf deiner Homepage “springen” Pop-Ups deinen Kunden oft wortwörtlich vor die Füße.

Anmerkung: Du suchst die richtige Software für die Erstellung von Marketing Popups? Dann sieh dir unseren Popup Creator Vergleich an!

Das zweischneidige Schwert

Hand hält ein Schwert

Früher, als es noch keine dedizierten Blocker dafür gab, hatte man dadurch oft die Freude, sich erstmal durch zwanzig verschiedene Pop-Ups zu klicken, bis man überhaupt auf der eigentlichen Website angekommen war.

Das ist auch einer der Gründe, warum Pop-Ups mittlerweile bei vielen Kunden und Unternehmern einen bitteren Beigeschmack haben.

Für deine Webseite können Pop-Ups allerdings einiges tun: Von Newsletter-Opt-Ins zu Sales-Funnels über besondere Aktionen für deine Kunden sind Pop-Ups so vielfältige Werkzeuge in deinem Arsenal, dass Du nicht auf sie verzichten solltest.

Pop-Ups haben mehr als eine Funktion

Bild eines Taschenmessers mit verschiedenen Tools

Es gibt mittlerweile so viele Verwendungen für Pop-Ups wie Sand am Meer.

Damit Du einen kurzen Geschmack dafür bekommst, was Pop-Ups auch für deine Website machen können, zeige ich Dir drei paar Beispiele:

  1. Sie informieren deine Besucher über laufende Aktionen
    Es gibt viele Gründe, warum Unternehmer mit Pop-Ups bestimmte Informationen an Ihre Website-Besucher weitergeben: Das können zum Beispiel laufende Sales-Aktionen sein, Free Shipping oder grundsätzliche Disclaimer zu verzögerten Lieferzeiten.

    Mit Pop-Ups stellst Du in diesem Fall sicher, dass die Besucher deiner Website direkt auf diese Informationen aufmerksam gemacht werden. So gewinnst Du durch Infos zu Sales-Aktionen nicht nur gegebenenfalls mehr Kunden, sondern sparst dir bei wichtigen Disclaimern auch eventuelle Rückfragen.
  2. Du machst deine Kunden auf Lead-Magnets aufmerksam
    Lead Magnets können unheimlich effektiv sein, um zum Beispiel Affiliate Marketing zu integrieren oder deine Kunden zur Anmeldung deines Newsletters zu locken.

    Bei vielen Blogs wird einem zum Beispiel direkt zu Anfang so ein Pop-Up mit einem Lead Magnet präsentiert, in dem man auf ein kostenloses E-Book oder ein anderes Produkt aufmerksam gemacht wird, das in vielen Fällen zeitlich oder in der Stückzahl limitiert ist.
  3. Deine Newsletter-Anmeldung läuft über Pop-Ups
    Eben schon angesprochen und bei vielen Webseiten mittlerweile integriert: Das Pop-Up für die Newsletter-Anmeldung.
    Du möchtest deine Kunden auf deinen Newsletter aufmerksam machen – so, wie jeder andere Unternehmer auch. Das geht über Pop-Ups sehr effektiv. Mit ihnen stellst Du sicher, dass die Besucher deiner Webseite wissen, warum Sie sich in deine Mailing-Liste einschreiben sollten – und was sie eventuell verpassen, wenn sie das nicht tun.

    Es lohnt sich auch oft, eine Kombination von zwei Taktiken zu benutzen: Mache deine Kunden durch ein Pop-Up auf deinen Newsletter aufmerksam und informiere sie ein zweites Mal über die Vorteile, die ihnen gegebenenfalls entgehen. Das geht zum Beispiel wunderbar beim Abschluss des Verkaufs selbst.

    Vielleicht bekommen deine Kunden ja auch einen Neukunden-Rabatt, wenn sie sich beim Newsletter anmelden? Das kann ein sehr guter Eyecatcher für Pop-Ups sein, den nur wenige Besucher deiner Webseite direkt wegklicken.

Wieso sind Pop-Ups für mein E-Commerce Business wichtig?

Bücher mit englischen W-Fragen auf dem Rücken

Wenn die meisten Menschen heutzutage einen integrierten Pop-Up-Blocker oder Adblocker installiert haben – warum sind Pop-Ups dann weiterhin so wichtig für dein eigenes Business?

Könnte man nicht einfach alle Informationen, egal ob es um Lead Magnets oder Newsletter geht, in Texten auf der Webseite darstellen?

Theoretisch ja – praktisch kaum zu empfehlen.

Pop-Up-Fenster gegen den Strom der Zeit

Bild einer Uhr mit einem Menschen, der gegen die Zeit ankämpft

Die Ursache dafür finden wir schnell heraus, wenn wir mal unser eigenes Verhalten im Internet beobachten: Eines der Trendthemen des 21. Jahrhunderts ist, wie wir möglichst viel Zeit sparen und immer produktiver werden können.

Jeder Tag ist für uns gefüllt mit unendlich wirkenden Mengen an Terminen und eigenen Zielen, die wir alle in unserem Leben erreichen möchten. Das spiegelt sich auch in unserem Surfverhalten wider: Selbst beim Online-Shopping sind wir meist schnell unterwegs und treffen im Internet eher zügige Entscheidungen, während man sich im Geschäft eher Zeit nimmt.

Hier kommen Pop-Up-Fenster ins Spiel: Zeig deinen Kunden zuerst, was dir wirklich wichtig ist. Dein Kunde kann dann immer noch entscheiden, ob er sich diese Information durchlesen möchte oder ob er sie direkt weg liegt. In jedem Fall weißt Du, dass deine Informationen nicht untergegangen sind.

Welche Arten von Pop-Ups gibt es?

Nachdenklicher Mann umgeben von Fragezeichen

Es gibt viele Arten von Pop-Ups, die Du auf deiner Webseite integrieren kannst.

Diese Fenster zu erstellen und zu automatisieren geht zum Beispiel bei GetResponse ganz einfach.

Grundsätzlich ist es wichtig, die richtige Methode für dein bestimmtes Ziel herauszufinden.
Ansonsten kann es schnell vorkommen, dass Du deine Kunden mit mit zu vielen Fenstern überforderst.

Das kann im schlimmsten Fall sogar abschreckend wirken, sodass sie am Ende des Tages ganz von deiner Webseite gehen. Überleg dir deswegen am Anfang, was Du genau mit den Pop-Ups bezwecken möchtest. Was ist dein gewünschtes Ziel für dieses vielfältige Tool?

Möchtest Du, dass deine Kunden sich bei deinem Newsletter anmelden? Oder geht es dir um eine bestimmte Werbeaktion, bei der Du am Ende Affiliate-Links anbietest?

Schreib dir deine Pläne zu Beginn auf. Dann kannst Du dich für eine Methode viel besser entscheiden.

Lightbox Pop-Ups

Diese Art von Pop-Ups sind sehr beliebt – und deswegen hast Du sie betimmt auch schon einmal gesehen.

Lightbox Pop-Ups tauchen meist in kleinen Fenstern über dem Inhalt deiner Website auf und verdunkeln gleichzeitig alles, was sich hinter ihnen verbirgt. Dadurch gerät der Pop-Up selbst viel mehr in den Fokus und ist besser zu lesen.

Viele Lightbox Pop-Ups werden für Newsletter-Anmeldungen benutzt. Sie eignen sich jedoch für viele Informationen oder Incentives, die Du deinem Kunden zeigen möchtest.

Fullscreen Pop-Ups

Nicht so oft gesehen und doch extrem wirksam, wenn Du sie mit Fingerspitzengefühl benutzt: Fullscreen Pop-Ups. Wie der Name bereits sagt, strecken sich diese Fenster über deinen gesamten Browser.

Das kann zwei Dinge bei deinen Kunden bewirken:

  1. Sie haben keine andere Möglichkeit, als deine Informationen zu lesen – mit diesen Pop-Ups gehst du wirklich auf Nummer sicher, dass ihnen nichts entgeht.
  2. Sie sind so genervt von deinem Fullscreen Pop-Up, dass dieser kurze Ärger ihr weiteres Surfverhalten auf deinem Onlineshop oder Blog beeinflusst.

Deswegen solltest du bei dieser Art von Pop-Ups wirklich darauf achten, dass Du sie spärlich und taktisch klug einsetzt. Ein absolutes No-Go wären zum Beispiel mehrere dieser Pop-Ups hintereinander. Damit verscheuchst du deine Kunden, bevor du Conversion-Rate sagen kannst.

Slide-In Pop-Ups

Im Gegensatz zu Fullscreen Pop-Ups wirken Slide-Ins um einiges höflicher und leiser.

Sie tauchen von der Seite deiner Website auf und informieren deine Besucher über alles Mögliches, was Du ihnen auf den Weg mitgeben möchtest. Das können Call-to-Actions sein oder Chatbots, die deinen Kunden beim Einkauf helfen.

Gamified Pop-Ups

So gut wie jeder Mensch hat Spaß damit, Spiele zu spielen:

Das machen sich diese Pop-Ups zu Nutze. Du kennst sie vielleicht in Form von Glücksrädern, die dir auf Online-Shops die Möglichkeit geben, durch Interaktion einen von mehreren Rabatten zu gewinnen.

Bei dieser spielerischen Art von Pop-Ups ist es wichtig, deinen Kunden einen echten Anreiz zu geben, warum sie mitmachen sollten. Integriere also zum Beispiel mehrere Rabatte in den Pop-Up, die dein Besucher direkt bei seinem Einkauf anwenden kann.

Sobald er im Fenster weiter geklickt hat, hast Du nochmal die Möglichkeit, bei einer Thank-You-Page zu Affiliate Links hinzuweisen oder ihn über deinen Newsletter zu informieren.

Sind Pop-Ups effektiv fürs Marketing?

Pop-Ups haben einen schlechten Ruf – das muss allerdings nicht so sein. Weder sind Marketing Popups gefährlich, noch ineffektiv.

Wenn Du weißt, wann und wie Du sie auf deiner Webseite benutzen solltest, sind Pop-Ups vor allem eines:

Ein mächtiges Tool, um deine Newsletter-Anmeldungen und deine Conversion-Rates zu erhöhen.

Kaum eine andere Methode ist in so kurzer Zeit so effektiv wie ein Pop-Up, das zur richtigen Zeit am richtigen Ort war.

Tipp: Wenn Du Pop-Ups für dein eigenes Business benutzen möchtest, kannst Du das mit unserem Pop-Up-Maker in wenigen Schritten ausprobieren.

FAQ

Was meint man mit Pop-Up?

Ein Pop-Up ist ein Fenster, das sich beim Besuchen einer Webseite auf unterschiedlichen Arten öffnet. In vielen Fällen sind die Pop-Ups, die einem im Internet begegnen, vor allem Werbe Pop-Ups.

Sollte man Pop-Ups blockieren?

Die meisten bekannten Browser haben mittlerweile einen Pop-Up-Blocker integriert. Ob Du sie grundsätzlich selbst blockierst, bleibt dir überlassen – schau sie dir ruhig auf Webseiten an, auf denen Du zum Beispiel Produkte kaufst. Dir können sonst spezielle Aktionen entgehen.

Was sind Pop-Ups beim Handy?

Bei deinem Handy zeigen sich Pop-Ups auf zwei Wegen: Entweder durch Browser, wie bei allen anderen Endgeräten, oder durch infizierte Apps. In beiden Fällen können Pop-Ups nervig sein, weil sie oft dein gesamtes Handy ausfüllend und eventuell sogar sperren. Pop-Ups im Browser kannst Du ganz einfach schließen. Bei eventuell infizierten Apps lohnt es sich, in eine Antiviren-Software für Smartphones zu investieren.

Wo sollte ich Pop-Ups zulassen?

Diese Frage ist immer dir selbst überlassen – es kann sich allerdings lohnen, bei Online-Shops Pop-Ups zuzulassen. Viele Webseiten bieten Dir in dieser Form spezielle Rabatte oder Aktionen an.


Marco Steiner
Marco Steiner
Marco Steiner ist Student der Wirtschaftsinformatik an der WU Wien. Aufgrund seines großen Interesses in Content Marketing konnte er seine wissenschaftliche Arbeit in den Sektor Digital Marketing im Bereich der WINF verlegen. Neben einigen Tätigkeiten in Agenturen und UB's ist er seit nebenbei bei getresponse.com als Autor und Content Creator tätig. Seine täglichen Recherchen in den Bereichen SEO und Content Marketing nutzt er nicht nur für Projekte, sondern verpackt dieses Know-How in informative Artikel und Blogs für unsere Leserschaft auf Get Response.