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Sind Pop-Ups gefährlich?
von Nicolas Ernst zuletzt aktualisiert am

Sind Pop-Ups gefährlich?

Oft nützlich und meist genauso oft nervig: Pop-Ups sind ein Bestandteil vom Internet, dem wir täglich beim privaten Surfen auf Webseiten begegnen.

Obwohl sie mittlerweile zum Internet dazugehören wie die Domain zu deinem E-Commerce Store, sind sie für viele von uns nach wie vor ein Mysterium.

Darf man als Unternehmer auf seinen Websites überhaupt Pop-Ups schalten?

Beinhalten Pop-Ups wirklich immer nur Werbung?

Und sind Pop-Ups gefährlich?

All diese Themen sind nicht nur für Dich als Privatverbraucher wichtig, sondern auch für deinen Erfolg als Unternehmer.

INHALT DES ARTIKELS

Die Gesetzeslage zu Pop-Ups

Wie schaltet man Pop-Ups, die gesetzeskonform sind?
Wie schaltet man Pop-Ups, die gesetzeskonform sind?

Als Erstes widmen wir uns dem wichtigsten Thema, das uns als Unternehmer beschäftigt:

Wie schaffen wir es, Pop-Ups gesetzeskonform zu gestalten?

Damit deine Website nicht abgemahnt werden kann, solltest Du unter anderem auf folgende Punkte achten – deine Kunden werden es dir danken:

  1. Die Pop-Ups müssen wegklickbar sein
    Grundsätzlich darfst Du Pop-Ups auf deiner Website schalten, solange Du deinen Besuchern eine klare und einfache Möglichkeit gibst, diese wieder zu entfernen. Ansonsten können deine Pop-Ups nach § 7 Abs. 1 UWG als nicht zumutbar gelten. Das passiert zum Beispiel, wenn Du Fullscreen Pop-Ups aktivierst, bei denen dein Kunde ewig suchen muss, bis er den 1-Pixel großen Entfern-Button findet.
  2. Du darfst nach dem ersten Pop-Up nicht direkt wieder einen neuen schalten
    Falls Du in den 90er Jahren oder frühen 2000ern das Internet benutzt hast, kannst Du dich eventuell noch an die regelrechten Endlosschleifen von Pop-Ups erinnern: Sobald man eines dieser Pop-Up Fenster weggeklickt hatte, erschien bereits das nächste. Das ist heutzutage nicht mehr erlaubt – überfordere deine Besucher also nicht mit hundert Pop-Ups.
  3. Deine Besucher dürfen nicht warten, bis sie den Pop-Up wegklicken können
    Auch das gilt als nicht zumutbar: Stell dir vor, du möchtest in einem Online-Shop einkaufen und begegnest direkt einem Pop-Up Fenster, das nicht nur Fullscreen angezeigt wird, sondern auch einen eingebauten Timer anzeigt, auf dessen Ende du warten musst. Das ist nicht nur nervig, sondern auch eine Einfahrtstraße in Richtung Kundenabschreckung.

Wann gelten Pop-Ups als Spam?

Hand zeigt auf Emails und Spam
Überfordere deine Kunden nicht mit Spam

Niemand von uns mag Spam – genauso verhält es sich auch mit Pop-Ups.

Gehe deswegen auf Nummer sicher:

Schalte nicht gleichzeitig mehrere Pop-Ups auf deiner Website und zeige deinen Kunden nicht direkt wieder eines an, sobald er das erste weggeklickt hat.

Sonst gilt dies als Wettbewerbsverstoß. Neben den möglichen rechtlichen Konsequenzen verscheuchst Du die Besucher deiner Webseite, bevor sie überhaupt etwas von deinem Unternehmen mitbekommen haben.

Willst du noch mehr über Marketing und Datenschutz wissen? In unserem Leitfaden beantwortet dir Anwalt Martin Erlewin alle offenen Fragen zur DSGVO!

Welche Pop-Ups solltest Du blocken?

Weg gesperrt Schild am Strand
Nicht alle Pop-Ups haben gute Absichten

Es gibt viele verschiedene Arten von Pop-Ups – und nicht alle möchten dir etwas Gutes tun.

Falls Du einen bekannten Browser wie Firefox oder Chrome benutzt, besitzt Du bereits einen integrierten Pop-Up Blocker. Daher musst Du dir in den meisten Fällen keine großen Gedanken machen, wie Du gefährliche Pop-Ups umgehst.

Trotzdem ist es wichtig, harmlose Werbung von eventuellen Viren oder Malware zu unterscheiden.

Adware als Pop-Up getarnt

Verbots-Schild
Fake Pop-Ups können nicht nur lästig sein

Manchmal können dir im Internet scheinbare Werbefenster begegnen, die Dich zum Beispiel in Form von Gewinnspielen oder anderen Informationen dazu motivieren, auf Links zu klicken.

In jedem Fall gilt: Tu das nicht.

Auch, wenn Du Fake Pop-Ups siehst, die Dich auf eine Sicherheitswarnung hinweisen – klick bloß nicht auf einen Button, der Dir in dem Fenster angezeigt wird.

Solche Fake Pop-Ups sind mittlerweile dank der bereits integrierten Blocker in deinem Browser ein Thema der Vergangenheit. Trotzdem kann es Dir passieren, dass Du eines Tages auf sie stoßen wirst.

“Ransomware” gefunden

Caution Schild

Ein sehr bekanntes Beispiel für so ein Fake Pop-Up ist die Sicherheitsmeldung, dass auf deinem Endgerät “Ransomware” gefunden wurde.

In vielen Fällen wirst Du dann aufgefordert, eine Form auszufüllen oder eine Telefonnummer für Support anzurufen. Hier gilt auch wieder: Hände weg. Diese Pop-Ups installieren bei Dir Malware, die Du nur mit Aufwand oder schlimmstenfalls gar nicht wieder komplett von deinem Gerät entfernen kannst.

Wie Du Dich vor Fake Pop-Ups schützt

Bild eines Schlosses

Damit Du nicht auf solche Maschen reinfällst, kannst Du Dich an ein paar Punkten orientieren.

Betrachte diese Themen einfach als “gute Hygiene” beim Surfen.

  1. Benutze den integrierten Pop-Up Blocker in deinem Browser
    In den meisten Fällen ist dieser per Default schon aktiv. Prüfe das einfach in deinen Einstellungen. Du findest die Optionen zum Pop-Up Blocker oft bei Reitern wie “Datenschutz” oder “Sicherheit”.
  2. Installiere einen Antivirenschutz auf deinem Endgerät
    Falls Du noch keinen Schutz installiert hast, gibt es zum Beispiel Programme von Kaspersky, die Dich vor Adware, Malware und Viren schützen. Damit sind Fake Pop-Ups gar keine Bedrohungen mehr für dich.

    Natürlich gibt es auch andere Internet Security Software. Informiere dich einfach über die verschiedenen Programme – die meisten haben Testversionen, die Du unverbindlich ausprobieren kannst.
  3. Klicke niemals auf Links in Spam E-Mails
    Der schnellste Weg, um Schädlinge auf deinem Gerät zu installieren, läuft meistens über Links von unbekannten Absendern. Klicke deshalb niemals auf Links in Spam E-Mails oder öffne irgendwelche Anhänge – ganz egal, wie dringlich die E-Mail erscheint.
  4. Überprüfe die Benachrichtigungen auf Rechtschreibung und Inhalt
    Die meisten Fake Pop-Ups wollen Dir vorgaukeln, dass sie persönliche Daten von Dir oder deinem Endgerät besitzen – zum Beispiel deine Anschrift oder IP-Adresse. Achte bei solchen Pop-Ups oder E-Mails immer darauf, wie der Inhalt genau aussieht.

    In vielen gefährlichen E-Mails ist nicht nur die Rechtschreibung falsch, sondern auch die Adressaten nicht von offiziellen Support-Abteilungen. Setz Dir hier also deinen eigenen Sherlock-Hut auf und sei immer grundsätzlich misstrauisch.

Welche Pop-Up Blocker gibt es?

Stopschild in der Natur

Wie eben erwähnt, kannst Du dich grundsätzlich auf zwei Wegen vor Fake Pop-Ups schützen:

  1. Benutze den integrierten Pop-Up Blocker in deinem Browser
    Alle bekannten Browser wie Firefox, Chrome und Vivaldi schützen Dich standardmäßig vor Pop-Ups. Schau dazu einfach in den Einstellungen deines Browsers nach.
  2. Installiere Dir Internet Security Software wie Kaspersky
    Wenn Du dich doppelt absichern möchtest, empfiehlt es sich, Antivirensoftware wie Kaspersky zu installieren. Damit hast Du nicht nur ein zusätzliches Sicherheitsnetz, sondern besitzt auch im Zweifelsfall effektive Methoden, um Malware oder ähnliche Schädlinge wieder von deinem Gerät zu entfernen.

Können Pop-Ups auch hilfreich sein?

Illustration zweier Hände, die nacheinander greifen

Natürlich gibt es auch Pop-Ups, die Dir oder deinen Daten nicht an den Kragen wollen.

Die meisten Pop-Ups, die Dir auf bekannten Webseiten begegnen, informieren Dich über Themen, die für Dich interessant sein können:

  • Pop-Ups, die Dich auf laufende Rabattaktionen aufmerksam machen
    Viele Pop-Up Fenster informieren Dich über mögliche Rabatte, die Du direkt in deinem Einkaufswagen anwenden kannst.
  • Pop-Ups, die Dir die Vorteile einer Newsletter-Anmeldung zeigen
    Bei vielen Webseiten hast Du die Möglichkeit, Dich für einen Newsletter anzumelden. Damit bekommst Du oft nicht nur News in dein Postfach zugeschickt, sondern auch bestimmte Rabatte. Deswegen sind solche Pop-Ups in den meisten Fällen hilfreich.
  • Pop-Ups, die Dir ein Chatfenster anzeigen
    Vielleicht bist Du ihnen schonmal begegnet – auf vielen Online-Shops gibt es mittlerweile die Option, mit einem Mitarbeiter oder Chatbot zu chatten, falls man Fragen oder Anliegen hat. Das kann nicht nur beim Shopping unheimlich nützlich sein. Auch sonstige Anliegen zum Thema Kundenservice sind so schneller geklärt, als über E-Mails.

Fazit

Pop-Ups sind also nicht nur gut oder schlecht:

Wenn Du die Guidelines befolgst und nicht auf Fake Pop-Ups klickst, brauchst Du dir in den meisten Fällen keine Gedanken um mögliche Stolperfallen machen.

Im Gegenteil – Pop-Ups können für dein Online Business ein Tool sein, mit dem Du die Besucher deiner Webseite im richtigen Moment auf wertvolle Informationen aufmerksam machst.

Falls Du jetzt neugierig geworden bist, kannst Du das ganz einfach mit unserem kostenlosen Popup-Maker ausprobieren.

FAQ

Soll man Pop-Ups blockieren?

Dein Browser hat vermutlich schon einen Pop-Up Blocker installiert. Damit musst Du dir in den meisten Fällen keine Gedanken mehr um Fake Pop-Ups machen. Solltest Du dennoch unseriöse Pop-Ups sehen, kannst Du diese mithilfe von Antivirenschutz wie Kaspersky blockieren.

Sind Pop-Ups erlaubt?

Pop-Ups sind erlaubt, solange sie zumutbar für den Besucher der Website sind. Das bedeutet unter anderem, dass die Pop-Ups immer direkt und einfach wieder wegklickbar sein müssen. Auch Endlosschleifen von Pop-Ups sind nicht erlaubt.

Für was sind Pop-Ups gut?

Sie können nicht nur nervig sein: Pop-Ups eignen sich gut, um Kunden auf laufende Aktionen aufmerksam zu machen. Genauso hilfreich sind sie, um die Besucher deiner Website über deinen Newsletter zu informieren. Auch Chatbots oder Chatanfragen mit deinem Kundenservice stellen für deine Kunden eine echte Hilfe dar: Anstatt ein Kontaktformular zu benutzen oder selbst eine E-Mail zu schreiben, können solche Pop-Ups bei schnellen Fragen helfen.

Was kann man gegen Pop-Ups tun?

Wenn Du trotz deines integrierten Pop-Up Blocker in deinem Browser noch lästige Pop-Ups bemerkst, kannst Du dir zusätzliche Internet Security Software installieren. Such dafür einfach nach Antivirenprogrammen, die eine Testversion anbieten.

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