Wie viel kostet es, ein Webinar zu veranstalten?
von Nicolas Ernst zuletzt aktualisiert am

Wie viel kostet es, ein Webinar zu veranstalten?

Wenn du im Online Marketing von allen Strategien profitieren möchtest, kommst du an ihnen nicht vorbei: Webinare.

Es gibt viele Gründe, warum sie so effektiv sind – und so gut wie keine, warum du dir diese wertvolle Methode entgehen lassen solltest.

Neue Kunden. Stärkere Bindung. Die Integration von Affiliate Links. Eingeblendete Werbung.

Das sind nur ein paar der Türen, die sich dir durch Webinare und Online Kurse öffnen.

Doch wieviel kostet es eigentlich, so ein Webinar zu veranstalten? Kann man das Ganze auch kostenlos machen? Gibt es Nachteile, wenn man sich bei der Erstellung von Online Kursen für Gratis-Software entscheidet?

Diese oder ähnliche Fragen hast du dir wahrscheinlich schon gestellt, wenn du noch neu in dem Thema bist.

In diesem Artikel schauen wir uns gemeinsam die Antworten hierzu an – und ich gebe dir noch ein paar Tipps auf den Weg, wie du mit GetResponse in kürzester Zeit bereits auf dem Weg zu deinem eigenen Webinar-Erfolg bist.

INHALT

Welche Kosten fallen an, wenn du ein Webinar oder einen Online Kurs planst?

Sparschwein

So wie bei fast jeder anderen Marketingstrategie fallen auch bei meist Webinaren grundsätzliche Kosten an:

Die Vorbereitung des Webinars

Jemand macht Notizen für ein Webinar

Etwas, was du nicht unterschätzen solltest, ist die Vorbereitungsphase eines Webinars:

Selbst, wenn du dein Thema in und auswendig kennst, musst du genügend Zeit investieren, um dein Webinar zu planen und zum Beispiel Präsentationsvideos oder andere Medien vorzubereiten, die du während deines Streams zeigen möchtest.

Vielleicht musst du hier andere Freelancer beauftragen, die dir Grafiken oder Videos erstellen. Oder du möchtest dich in deine Themen nochmal genauer einlesen.

Falls du für die reine Planung noch Recherchematerial brauchst, kann es also sein, dass du Fachliteratur bestellst oder selbst an einem Onlinekurs zur Erstellung von Webinaren teilnimmst. Das kann Kosten verursachen.

Wenn das nicht der Fall ist und du bereits alle Informationen hast, die du für dein Webinar brauchst, benutzt du trotzdem deine Arbeitszeit für die Vorbereitung.

In jedem Fall solltest du im Vorhinein deine ungefähren Kosten kalkulieren, damit du dich schnell auf die nächsten Schritte konzentrieren kannst.

Die Webinar-Software

Webinar Grafik

Sobald du dein Webinar grundsätzlich geplant hast, kommt die Frage nach der Webinar-Software auf: Hier ist die Auswahl so groß, dass man erstmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.

Doch die verschiedenen Anbieter unterscheiden sich nicht nur in ihren Preismodellen – auch die Funktionen können voneinander abweichen. Darum ist es so wichtig, sich erstmal überhaupt einige Gedanken darüber zu machen, was eine Webinar-Software für einen selbst können muss:

  • Möchtest du ein Live Webinar veranstalten oder es vorher aufzeichnen?
    Beides hat seine Vor- und Nachteile: Während du bei einem Live Webinar natürlich den direkten Kontakt zu deinen Zuschauern hast – meist über einen Live Chat -, kannst du vorher aufgezeichnete Webinare flexibel planen und hast keinen Druck oder eventuelles Lampenfieber.

    Bei vielen Anbietern ist jedoch auch eine Mischung möglich: Live Webinare können aufgezeichnet und später den Kunden nochmal gezeigt werden, womit du mehrere Fliegen mit einer Klatsche schlägst.
  • Wieviele Teilnehmer erwartest du bei deinen Webinaren?
    Diese Frage ist eine der wichtigsten – denn die verschiedenen Tarife bei den Anbietern unterscheiden sich oftmals in diesem Punkt.

    Überlege, wie groß deine Reichweite momentan ist – hast du bereits über Social Media Follower? Oder viel Traffic auf deiner Website? Startest du gerade ganz frisch und dich kennt noch niemand? Arbeite hier einfach mit Schätzwerten – am Ende kannst du immer noch deine Tarife wechseln, falls du plötzlich statt 100 gleich 1000 Zuschauern haben solltest.
  • Was für Extra-Features möchtest du haben?
    Webinar-Software ist nicht gleich Webinar-Software: Es gibt eine Unmenge an Extra-Features, wie zum Beispiel die Live-Chat-Funktion, Emoji-Reaktionen, virtuelle Hintergründe, automatische Retuschierung deines Gesichts, Übersetzung des Live-Chats, Whiteboards, Übertragung an Facebook und YouTube und viele mehr.

    Um einen ungefährlichen Überblick über alle Möglichkeiten zu bekommen, suche im Internet am besten einfach mal nach Webinar-Features. Für den Anfang benötigst du sicher nicht alles – doch so etwas wie ein Whiteboard kann oftmals extrem nützlich sein.
  • Wie groß ist dein Budget?
    Last but not least: Wie sieht es mit deinem Budget aus? Unabhängig davon, was für Webinar-Features du am liebsten haben würdest, solltest du immer einen Blick auf dein realistisch kalkuliertes Budget haben. Und mach dir wegen günstiger Tarife keine Sorgen – es gibt mittlerweile viele Anbieter, die viele Features bereits bei einem geringen Preis anbieten.

Deine Website: Der Ort für deine Webinare

Laptop

Natürlich kannst du kein Webinar halten, wenn du keinen Ort für das Webinar hast:

Hier kommt deine Website ins Spiel. Es gibt Anbieter wie GetResponse, die dir zu dem einfachen Drag-und-Drop-Builder für Websites auch Hosting anbieten – oder du lässt deine Domain über einen Drittanbieter laufen und bindest sie mit deiner Webinar-Software einfach ein.

Egal, für welche Variante du dich entscheidest: Deine Website wird etwas kosten. Nicht nur in der Erstellung, sondern auch im Hosting.

Die Kosten der Webinar-Software

Geld

Jeder Anbieter hat verschiedene Preismodelle, wenn es um Webinare geht. Hier ist ein kurzer Überblick, detaillierte Infos findest du in unserem Webinar Software Vergleich:

GetResponse

  • Preis: ab 44,28 Euro monatlich im Jahresabo
  • Features: Hosting von unbegrenzten Webinaren, bis zu 1.000 Teilnehmer, 2 Moderatoren, gespeicherte Aufnahmen von bis zu 20 Stunden, einfacher Webinar-Builder, Integration von eigenen Marketingtools wie Autorespondern

edudip

  • Preis: ab 41 Euro monatlich im Jahresabo
  • Features: beim günstigsten Tarif nur bis zu 30 Teilnehmer, 1 Moderator, Aufzeichnungen, Meetings – mehr Features wie Co-Moderatoren, Branding und API erst ab deutlich teurerem Abo

Demio

  • Preis: ab 34 Dollar monatlich im Jahresabo
  • Features: 1 Host, bei günstigstem Tarif bis zu 50 Teilnehmer, maximale Länge von Webinaren bei 3 Stunden, Live-Webinare und aufgezeichnete Webinare – zusätzliche Features wie Automatisierung von Events erst ab 69 Dollar monatlich

Webinaris

  • Preis: ab 49 Euro monatlich im Jahresabo
  • Features: bei günstigstem Tarif bis zu 150 Teilnehmer, maximal 3 automatisierte Webinare, 1 Moderator, Partner-Webinare

Kann ich Webinare auch kostenlos veranstalten?

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, deine Webinare ganz ohne Kosten abzuhalten.

Bei GetResponse kannst du hier mit einer kostenlosen Anmeldung gleich mit der Erstellung deiner Webinare loslegen.

Auch bei Zoom gibt es einen Free Account. Hier liegt das Limit deiner Präsentationen allerdings bei 40 Minuten.

Eine weitere Software mit einer kostenlosen Option ist ClickMeeting – hier ist es allerdings nur ein Testzeitraum von 30 Tagen. Den kannst du aber wunderbar nutzen, um dein erstes Webinar auszuprobieren und dich mit den Tools vertraut zu machen.

Vor- und Nachteile kostenloser und kostenpflichtiger Webinar Software Tools

3 Smileys auf Papier

Wie so vieles im Leben haben auch kostenlose und kostenpflichtige Webinar-Softwares ihre Vor-und Nachteile.

Wichtig ist, dass du am Ende immer selbst für dich entscheidest, welcher Anbieter für dich passt. Benutze dafür am besten immer die Notizen, die du dir in den ersten Schritten gemacht hast und gleiche die Features der Software mit deinen persönlichen Wünschen ab.

Lass dich von den jeweiligen Vor- und Nachteilen nicht abschrecken – jede Marketingstrategie ist genauso individuell wie das Unternehmen selbst.

Vorteile von kostenloser Software

Der Vorteil von Gratis-Software liegt auf der Hand: Dein Sparschwein wird es dir danken. Kostenlose Software kostet dich keinen Cent und macht somit gleichzeitig Platz frei für andere Investitionen.

Und wenn man eines beim eigenen Business gebrauchen kann, dann ist es verfügbares Geld. Daher ist kostenlose Software – wenn sie deine Bedürfnisse deckt – eine Option, die jeder zumindest mal genauer unter die Lupe nehmen sollte.

Nachteile von kostenloser Software

Stell dir vor, du benutzt eine Software für all deine Webinare und sie wird aufeinmal nicht mehr unterstützt: Wenn du rein kostenlose Programme oder Anbieter benutzt, kann dir das tatsächlich passieren.

Dadurch, dass der Anbieter keine Einnahmen für die Software bekommt – zumindest in dem Beispiel mit rein kostenloser Software -, hat er auch keine verfügbaren Gelder für langfristigen Support.

Ein weiterer Nachteil besteht in der Limitation der Features: Bei vielen Anbietern hast du bei kostenlosen Accounts zum Beispiel abgespeckte Tools oder nur welche, die zeitlich begrenzt sind.

Vorteile von kostenpflichtiger Software

Einer der wichtigsten Vorteile von kostenpflichter Software? Du bekommst für dein Geld etwas geboten. Seien es bestimmte Features wie Live-Chats, virtuelle Hintergründe oder besonders hohe Teilnehmerzahlen oder der Kundenservice, der dir 24/7 zur Seite steht:

Mit kostenpflichtigen Abos bezahlst du zwar Geld, kannst aber im Gegenzug meist ein wenig ruhiger schlafen. Als Unternehmer ist man sowieso alltäglich mit Unmengen von Aufgaben und Verantwortungen konfrontriert – da ist Delegation oft das Zauberwort.

Und genau das machst du, wenn du kostenpflichtige Software benutzt: Du überlässt anderen Arbeit, während du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst, nämlich der Erstellung deiner Webinare.

Auch der Support ist ein wichtiger Faktor, der für die Nutzung von bezahlter Software spricht: Stell dir mal vor, du hast ein bezahltes Webinar mit 1.000 Teilnehmern geplant und aufeinmal funktioniert irgendetwas nicht so, wie es soll: Da kommt dir der Live-Kundenservice, für den du ein paar Euro im Monat zusätzlich zahlst, wie gerufen.

Nachteile von kostenpflichtiger Software

Das, was bei Gratis-Software der absolute Vorteil ist, kommt hier als Nachteil an die erste und einzige Stelle: Die vielen Funktionen, die dir bei kostenpflichtigen Anbietern oft geboten werden, gibt es nur gegen einen gewissen Preis.

Allerdings heißt gut nicht immer gleich teuer – schau dir ruhig die günstigen Tarife der verschiedenen Anbieter an, bevor du startest. Gerade am Anfang bei geringe Teilnehmerzahlen reicht oftmals einer der Starter-Tarife, die dir nicht gleich ein Loch in die Geldbörse fressen.

Ein Webinar veranstalten mit GetResponse

Screenshot einer Webinar Landing Page von GetResponse

Bei GetResponse kannst du aus einer Vielzahl an Landing Page-Templates für dein Webinar wählen. Das ist besonders dann praktisch, wenn man noch am Anfang steht und nicht genau weiß, wie man seine Zuschauer überhaupt auf das Webinar aufmerksam machen soll.

Wenn du dann soweit bist, das eigentliche Webinar zu erstellen, geht das in ein paar einfachen Schritten:

  1. Klicke bei Tools auf “Webinare”
  2. Klicke dann auf “Webinar erstellen
  3. Gebe deinem Webinar einen Namen
  4. Klicke auf “Details hinzufügen” bei den Basis-Einstellungen. Dort kannst du den Namen in deiner URL anpassen, Datum und Zeitpunkt eintragen, die Dauer des Webinars festlegen und schließlich deine Webinar Landing Page auswählen.
    Hierfür hast du die Möglichkeit, die Standard-Seite zu benutzen, deine eigene Landing-Page zu nehmen oder sogar eine externe Website einzutragen.
  5. Bei den Registrierungs- und Abo-Einstellungen wählst du die Liste, in der die registrierten Kontakte eingetragen werden sollen und legst fest, ob eine Registrierung für dein Webinar erforderlich sein soll. Du kannst hier auch Erinnerungen aktivieren, ein optionales Passwort für dein Webinar festlegen und Einwilligungsfelder für die Registrierung erstellen.
  6. Fertig! Im nächsten Schritt kannst du auf “Einladung senden” klicken und deine Nachrichten erstellen, die an deine Kontakte rausgehen. Hierfür gibt es bei GetResponse wieder ganz viele Vorlagen, aus denen du wählen kannst.

Warum auch du ein Webinar planen solltest

Jetzt weißt du, dass gute Webinare nicht viel Geld kosten müssen – oder manchmal sogar gar nichts.

Falls du trotzdem noch Zweifel hast, probiere einfach einen der Anbieter mit einem kostenlosen Testabo aus: Du hast nichts zu verlieren. Im Gegenteil.

Jeder von uns hat etwas zu erzählen und kann anderen Menschen einen Mehrwert bieten. Auch du! Warum solltest du das nicht mit deinem Business verbinden und gleichzeitig neue Kunden generieren?

Richtig – es gibt keinen Grund, der dagegen spricht.

FAQ: Webinar Kosten

Wie teuer ist ein Webinar?

Ein Webinar zu halten muss nicht teuer sein: Viele Anbieter bieten dir schon für ungefähr 40 Euro im Monat die Option bis zu 100 Teilnehmer an deinen Präsentationen teilhaben zu lassen. Es gibt sogar kostenlose Möglichkeiten wie zum Beispiel über Zoom – hier ist die Länge der Webinare allerdings bei 40 Minuten stark begrenzt.

Wie viel kostet ein Seminar?

Ein Seminar kann unterschiedlich viel kosten – es kommt oft darauf an, ob es vor Ort oder online abgehalten wird. Ein Seminar, das vor Ort stattfindet, kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Online-Seminare sind hier oftmals viel günstiger.

Ist ein Webinar kostenlos?

Der Besuch eines Webinars kann kostenlos oder kostenpflichtig sein: Das hängt ganz vom Veranstalter des Webinars ab.

Was ist der Unterschied zwischen Webinar und Online Seminar?

Bei einem Webinar geht es vor allem um eine Präsentation, bei der man eventuell durch einen Live-Chat noch die Möglichkeit hat, Fragen zu stellen oder sich mit anderen Zuschauern zu unterhalten. Seminare dagegen bieten oftmals die richtige Interaktion mit Hosts und beinhalten zum Beispiel die Durchführung von gemeinsamen Aufgaben und Besprechungen.

Welche Software brauche ich für ein Webinar?

Für ein Webinar wird ein Anbieter benötigt, der das Video-Streaming übernimmt. Im besten Fall geschieht das über Software, die zusätzliche Features wie einen Live-Chat, Whiteboards oder zum Beispiel virtuelle Hintergründe anbietet. Neben dem reinen Streaming wird noch eine Website benötigt, über die das Webinar läuft. Hierfür gibt es entweder All-in-One-Lösungen oder die Möglichkeit, separate Anbieter für die Domain und die Webinare zu benutzen.

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