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Wie man eine E-Mail-Liste richtig erstellt und die ersten 50 Abonnenten gewinnt

[…]

Einführung

Dieser Ratgeber soll dir beim Aufbau deiner Liste zu helfen, damit du dein Online-Marketing optimal einsetzen kannst.

Und an wen richtet sich der Ratgeber? An jeden, der erfolgreiche Online-Marketing-Kampagnen ausführen möchte.

Die E-Mail-Liste – dein wertvolles Geschäfts-Asset

Die Kontaktliste stellt das Rückgrat deines Online-Marketings dar. Die Ergebnisse deiner Online-Marketing-Kampagnen hängen zu einem Großteil von der Qualität deiner E-Mail-Listen ab.

Deine E-Mail-Liste enthält deine Kontakte und sie bildet das „Basislager“ für sämtliche Inhalte, die in deinem Konto erstellt werden. Deshalb solltest du eine solide Grundlage für deinen Online-Marketing-Erfolg aufbauen, indem du deine Kontaktliste korrekt erstellst.

Erstelle Kontaktlisten, um die Relevanz zu erhöhen

Wir empfehlen dir, verschiedene E-Mail-Listen für Kontakte mit unterschiedlichen Informationsbedürfnissen oder -vorlieben zu erstellen. Mit deinen Listen kannst du Personen mit ähnlichen Eigenschaften kategorisieren und ihnen Informationen zukommen lassen, die für sie relevant sind.

Vergleiche diese beiden Beispiele:

1. Eine Liste für all jene Kontakte, die dem Erhalt von E-Mail Marketing Kommunikation zugestimmt haben

2. Mehrere Listen für verschiedene Gruppen von Kontakten:

  • potentielle Kunden,
  • einmalige Kunden,
  • wiederkehrende Kunden.

Stelle dir nun vor, dass du personalisierte E-Mail Marketing Kommunikation erstellen möchtest. Welches der Beispiele oben wird dir mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bessere Geschäftsergebnisse liefern? Für welches würdest du dich entscheiden?

Wahrscheinlich würdest du dich für die zweite Option entscheiden. Und genau das macht dich zum Profi!

Aus diesen Gründen solltest du mehrere Kontaktlisten erstellen:

  • Du kannst die richtigen Personen mit der richtigen Botschaft erreichen (Personalisierung)
  • Du kannst leichter relevante Inhalte planen
  • Du kannst die Aktivitäten deiner Kontakte verfolgen und die Kommunikation optimieren
  • Je relevanter die Kommunikation, desto größer ist ihre Auswirkung auf den Geschäftserfolg

Erfolgreiche Erstellung einer Kontaktliste

Ratschlag vom Profi:

Dokumentiere deine Listen. Bewahre die wichtigsten Informationen an einem Ort auf, der für andere Teammitglieder verfügbar ist. So kannst du:

– Bessere Kommunikationszyklen planen

– Prozesse automatisieren, z. B. das Verschieben von Kontakten zwischen Listen auf Basis ihrer Aktivitäten in E-Mails, Landing Pages oder Webinaren

– dein Team über neu erstellte Listen informiert halten

– die Teamarbeit verbessern und Projekte rationalisieren.

Stelle dir folgende Fragen, bevor du deine Kontaktliste erstellst:

1. Was ist das (Geschäfts-) Ziel dieser Liste?

Z. B.

  • Personen aus deiner Stadt in dein Ladengeschäft einzuladen
  • Produkte, die dein Hauptangebot ergänzen, zu verkaufen
  • eine Sommerschlussverkaufsaktion auszuführen
  • die Kundenzufriedenheit zu messen

2. Welche Informationen wirst du den Personen auf dieser Liste zur Verfügung stellen?

Z. B.

  • die Vorteile deiner Produkte und Services näher vorstellen
  • dein Ladengeschäft sowie seine Mitarbeiter vorstellen, über erhältliche Produkte informieren
  • ergänzende Produkte empfehlen
  • Feedback über Kundenzufriedenheitsumfragen einholen

3. Welche Menschen befinden sich auf der Liste?

Stelle sicher, dass du die Zielgruppe dieser Liste kennst und richte die Botschaft auf ihre Bedürfnisse und Präferenzen aus. Denke über die Struktur, den Text und das Design deiner Kommunikation nach. Deine Kontakte müssen leicht nachvollziehen können, warum du sie ihnen zukommen lässt und was sie damit tun sollen.

4. Welche rechtlichen Anforderungen musst du erfüllen?

Es gelten weltweit viele gesetzliche Bestimmungen, z. B. die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der EU oder der California Consumer Privacy Act (CCPA) in den USA. Stelle sicher, dass du dich an die Bestimmungen hältst, die für deine Kontakte gelten.

Gib deiner Liste einen angemessenen Namen

Ratschlag vom Profi:

Jede deiner Listen muss einen eindeutigen Namen haben. Das bedeutet, dass du denselben Namen nicht zweimal verwenden kannst, und dass der Name deiner Liste in keinem anderen GetResponse-Konto existieren darf.

Deshalb empfehlen wir dir, deine E-Mail-Liste zu personalisieren, indem du ein Präfix an den Listennamen anhängst, wie z. B.:

[Dein Firmenname]_potentielle_Neukunden

 [Dein Firmenname]_Kunden

Verwalte deine Kontaktliste

Technisches

Jede in GetResponse erstellte Liste verfügt über ihre eigenen Einstellungen, die sich auf die anderen Funktionen der Plattform auswirken können. Die Liste weist ein spezielles Token auf, damit du deine Liste via API mit den Services externer Anbieter integrieren kannst.

Wir erstellen automatisch in jedem Konto eine Standardliste. Du kannst jede Liste außer der Standardliste löschen. Du kannst jede Liste zur „Standardliste“ machen. Beachte, dass beim Löschen einer Liste sämtliche darin enthaltenen oder darauf verweisende Inhalte auch gelöscht werden.

Du kannst die Einstellungen deiner Liste jederzeit ändern.

Kontakte – Menschen, mit denen du bereits geschäftlich zu tun hast

Wähle deine Kontakte sorgfältig aus

Das Hinzufügen von Kontakten ist eine der grundlegenden Aktivitäten, die du in deinem Konto ausführen wirst.

Kontakte sind Personen, an die du Nachrichten senden kannst. Natürlich sollte es sich hier um deine Zielgruppe handeln, also Personen, die eines Tages zu Kunden werden können.  Das bedeutet, dass sie Interesse an deinem Angebot gezeigt haben sollten. Es macht keinen Sinn, Menschen anzusprechen, die wahrscheinlich keine Conversion durchführen werden.

Erfordere eine zusätzliche Bestätigung

Wenn du möchtest, dass dir deine Liste Umsatz einbringt, solltest du sie mit Menschen befüllen, die Interesse an deiner Marke gezeigt haben. Du kannst Personen, die sich über ein Webformular registriert haben, über einen Link, den sie in einer Bestätigungsmail anklicken müssen, um eine zusätzliche Bestätigung bitten. Bei dieser Methode handelt es sich um den Double Opt-in, wodurch sichergestellt wird, dass die Qualität deiner Kontaktliste hoch bleibt.

Single Opt-inDouble Opt-in
Ein einstufiger Prozess, bei dem eine Person im Anmeldeformular nur ihre E-Mail-Adresse angeben muss, um direkt zur Kontaktliste hinzugefügt zu werden.Ein zweistufiger Prozess, bei dem eine Person, die über das Anmeldeformular ihre E-Mail-Adresse angegeben hat, eine Bestätigungsmail mit einem Link erhält, den sie anklicken muss, um zur Liste hinzugefügt zu werden.

Du kannst in den Listen-Einstellungen festlegen, dass eine zusätzliche Bestätigung erforderlich ist.

Technisches

Wir unterscheiden zwei Arten von Kontakten: aktiv (manuell hinzugefügt, erfolgreich importiert und bestätigt) und inaktiv (manuell entfernt, unbestätigt, bounced und abgemeldet). In Testkonten werden beide Arten auf dein Kontaktlimit angerechnet.

In Bezahlkonten wirken sich nur aktive Kontakte auf deine Rechnung aus.

Aus DSGVO-Gründen behalten wir gebouncte und gelöschte Kontakte nur 60 Tage lang in deiner Liste. Nicht bestätigte Kontakte haben 32 Tage Zeit, auf den Double Opt-in-Link zu klicken.

Lerne deine Kontakte mit benutzerdefinierten Feldern und Tags kennen

Füge mit benutzerdefinierten Feldern und Tags relevante Informationen zu deinen Kontakten hinzu. Je mehr du über die Personen auf deiner Liste weißt, desto einfacher kannst du ihnen relevante Informationen zusenden und deine Kampagnen auf die besten Ergebnisse hin optimieren.

Du kannst zusätzliche Informationen über deine Kontakte einholen, um deine Datenbank in Personengruppen mit ähnlichen Eigenschaften zu segmentieren, z. B.:

  • Geschlecht
  • Sprache
  • Lieblingsfernsehsendung
  • das Auto, das sie zum aktuellen Zeitpunkt fahren
  • ihr bevorzugtes Datum für ein Meeting, das du abhalten wirst
  • usw.

Was ist der Unterschied?

Benutzerdefinierte FelderTags
Mit benutzerdefinierten Feldern kannst du relevante Informationen über deine Kontakte einholen und speichern, wie Telefonnummer, Adresse, wichtige Termine oder Vorlieben.Mit Tags kannst du jeden Kontakt in deiner Datenbank mit einem Label kennzeichnen. Außerdem kannst du einzelne Kunden analysieren und ihre Aktivitäten verfolgen, z. B. als „aktiv“, „inaktiv“, „engagiert“, „nicht_engagiert“.
An example of a contact with multiple custom fields.
Kontaktformular mit mehreren benutzerdefinierten Feldern.

Du kannst deine Zielgruppe während des Anmeldeprozesses um Informationen bitten, indem du entsprechende Formularfelder zu deinen Webformularen hinzufügst.

Webformular mit vier Formularfeldern.

Oder bitte zu einem späteren Zeitpunkt um Informationen über E-Mails, Umfragen, Social Media oder Kundenerfolg-Chats.

A quiz might be a great way to collect valuable information about your contacts.
Mit einem Quiz kannst du zum Beispiel super wertvolle Informationen über deine Kontakte einholen.

Nicht vergessen

Wenn du einen Kontakt verschiebst/kopierst, dem benutzerdefinierte Felder zugeordnet sind, werden auch die benutzerdefinierten Felder verschoben/kopiert.

Segmente werden mittels von dir festgelegten Kriterien erstellt. Diese ins Detail gehenden Empfängergruppen können dir einen großen Vorsprung verschaffen in Bezug darauf, die richtige E-Mail zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Person zu senden.

Segments based on subscription source.
Segmente auf Basis der Anmeldequelle

Du kannst Segmente mit Newslettern und der Marketing Automation verwenden. Sämtliche Segmente sind dynamisch, sodass sie sich automatisch an die Personen anpassen, die die festgelegten Kriterien erfüllen. Du musst die Segmente also nicht wiederherstellen, um neue Personen miteinzubeziehen.

Ratschlag vom Profi:

Sofern dein aktives Konto keine ausstehenden Gebühren aufweist oder verifiziert werden muss, kannst du deine Kontakte in einer XLS-, CSV- oder XML-Datei exportieren. Das kann sehr nützlich sein, wenn du eine Sicherungskopie deiner Kontakte erstellen möchtest. Du kannst unser Customer Success-Team jederzeit kostenlos um eine solche Sicherungskopie bitten.

Baue deine E-Mail-Liste auf – füge Kontakte hinzu

Du kannst Kontakte manuell, via Import oder API-Integration hinzufügen. Im Menü „Kontakte“ kannst du außerdem deine Datenbank segmentieren, die Statistiken deiner Mailings und Importe einsehen, benutzerdefinierte Felder erstellen, deine Liste bereinigen und vieles mehr.

ManuellImportZapier & API Integrationen
Das manuelle Hinzufügen von Kontakten mit den neu erworbenen Informationen über sie ist nützlich, wenn du selbst dein eigener Abonnent wirst, um deine Mailings zu testen oder wenn du neue Kontakte selbst hinzufügen möchtest. Manuelles Hinzufügen kann auch dann in Frage kommen, wenn du gelegentlich Anfragen von deinen Social Media-Followern erhältst, um sie auf eine geheime Mailing-Listen zu setzen.Wenn du eine größere Gruppe von Personen auf einmal hinzufügen möchtest oder bereits eine Kundendatei hast, die hochgeladen werden soll, ist es definitiv besser, einen Import zu wählen. Es ist schneller und unser Verifizierungs-Tool Hydra authentifiziert die Kontakte, die du hinzufügen möchten. Im „Kontakte“-Menü kannst du außerdem die Statistiken deiner Importe einsehen.Wenn du Kontakte automatisch aus anderen Plattformen hinzufügen möchtest, z. B.
E-Commerce oder CRM, verwendest du am besten API-Integrationen.
Wenn du GetResponse mit PrestaShop integrierst, werden neue Kontakte automatisch zu deiner Liste hinzugefügt.

Achte auf die Hygiene deiner E-Mail-Liste – entferne inaktive Kontakte

Dir ist aufgefallen, dass jemand deine E-Mails nicht mehr öffnet? Warum sollten sie weiterhin auf deiner Liste sein, wenn sie kein Interesse an deinen Inhalten haben? Das Entfernen inaktiver Kontakte ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Qualität deiner Kontaktliste.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie du deine Kontaktliste aktuell halten und das Engagement deiner Kontakte verbessern kannst. Je besser die Hygiene deiner Liste ist, desto besser sind deine Click-Through- und Öffnungsraten.

LöschenAuf die Blacklist setzen
Beim Löschen kannst du eine E-Mail-Adresse aus einer bestimmten Liste entfernen.Beim Blacklisten kannst du bestimmte E-Mail-Adressen und Domains daran hindern, sich auf deine aktuelle(n) oder zukünftige(n) Liste(n) zu setzen. Du kannst Personen außerdem daran hindern, sich erneut anzumelden.

Du kannst einzelne E-Mails oder ganze Domains auf die Blacklist setzen. Dadurch werden Personen nicht aus deiner Liste entfernt.

Du kannst deine eigene Blacklist erstellen:

  • wenn bestimmte Personen deine E-Mails nicht mehr erhalten sollen
  • wenn sie sich nicht mehr für deine Liste anmelden können sollen.

Ratschlag vom Profi:

Mit Hilfe der Listenhygiene kannst du Kontakte in großen Mengen entfernen (z. B. aus einer Liste, die du zuvor exportiert hast) oder Regeln zum Löschen von Kontakten erstellen (wenn jemand nicht mehr auf Liste X steht, soll er ebenfalls aus Liste Y gelöscht werden).

Setze Unterdrückungslisten ein – versende nur noch relevante Informationen

Mit Unterdrückungslisten kannst du bestimmte Kontakte vom Erhalt eines bestimmten Newsletters ausschließen, auch wenn sie sich auf einer Liste befinden, an die der Newsletter versendet wird. Dadurch werden Personen nicht aus deiner Liste entfernt.

Aufgabe: Erstelle eine Liste und generiere deine ersten 50 Kontakte mithilfe eines Listenaufbau-Funnels

In diesem Teil setzt du die Theorie in die Praxis um. Du erfährst Schritt für Schritt, wie du eine Liste erstellst und mithilfe eines Conversion-Funnels deine ersten Kontakte gewinnst. Vielleicht fragst du dich „Wieso gerade 50?“ Hierbei scheint es sich um eine aussagekräftige E-Mail Marketing Schwelle zu handeln. Wenn du schnell 50 Personen davon überzeugen kannst, sich für deine Liste anzumelden, kommt dein Angebot wohl gut an. Und wenn du lernst, deine Liste auf 50 Kontakte zu erweitern, kannst du sie mit denselben Regeln auf 5.000 Kontakte erweitern.

1. Logge dich in dein GetResponse-Konto ein

2. Erstelle eine Liste

So erstellst du eine E-Mail-Liste im GetResponse-Konto.
Wahl des Listennamens und der Einstellungen.

3. Erstelle einen Listenaufbau-Funnel

Wähle „Conversion-Funnel“

• Wähle zwischen einem Lead-Magnet-Funnel und einem Opt-in-Funnel

• Erstelle eine Anmeldeseite im standardmäßigen Opt-in-Funnel

• Du musst nicht bei Null anfangen, wähle eine der verfügbaren Vorlagen aus

Jede Vorlage enthält ein Exit-Pop-up-Formular.

• Sobald deine Anmeldeseite fertig ist, kannst du Social-Media-Anzeigen erstellen

• Erstelle mithilfe einer der verfügbaren Vorlagen eine Begrüßungsmail

4. Du bist startklar! Gewinne deine ersten 50 Kontakte.

Viel Glück!

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